Binäres Trading – Eine feine Sache oder Abzocke?

​Binäres Trading lernen. Lohnt sich das überhaupt? Ist es wirklich so einfach, oder doch eher reine Abzocke?​ Der Handel mit Binären Optionen bietet auf den ersten Blick einige Vorteile. Vorbei scheinen die die Zeiten, in denen sich Privatanleger damit auseinandersetzen müssen, wie weit ein Börsenkurs steigen oder fallen wird.

Eine kurze Betrachtung der Wetterlage im zu handelnden Basiswert, dann auf steigende oder fallende Kurse setzen und fett abkassieren. Das verspicht die Werbung und es klingt zugegebenermaßen prima.

Auch die Handelsgebühren scheinen der Vergangenheit anzugehören. Offenbar schenken die Binäre Optionen Broker einfach Ihre Verdienstmarge her und erlassen den Händlern die Handelsgebühren beim Binäre Optionen Trading. Cool, toller Schachzug.

Und das man von Beginn an genau weiß, wie hoch die Auszahlung im Falle eines Gewinnes ist, klingt auch so richtig spannend.

  • Doch wie genau funktioniert der Handel mit Binären Optionen und worauf sollten Privatanleger ganz besonders achten? 
  • Lohnt es sich, Binäres Trading zu erlernen?
  • Macht das überhaupt Sinn?
  • Was verbirgt sich hinter diesem Geschäftsmodell und welche Risiken gibt es?
  • Sind Binäre Optionen reines Glücksspiel?

​Genau das erfährst Du in diesem Artikel der Kategorie traden lernen.

Binäres Trading lernen mit Binäroptionen

Binäres Trading lernen mit Binäroptionen

Seit wann gibt es Binäre Optionen?

Der Markt der Finanzderivate ist bereits seit 2008 um die Variante der "Binary Options" reicher. Das ist deutlich länger, als die meisten Privatanleger zunächst vermuten.

Das Angebot ist seither vielfältiger geworden, die Produkte haben sich gefühlt verbessert und gesetzliche Regularien wurden zum Schutz der Kunden eingeführt.

Die Blütezeit war im Jahr 2016. Seither gehen die Suchanfragen für den Binären Optionen Trading deutlich zurück und werden seither durch den Handel von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum, Monero, Ripple, Litecoin und Dash in der Beliebtheit abgelöst.

Binäres Trading zu erlernen macht auf den ersten Eindruck hin also wenig Sinn. Der Zug scheint abgefahren.

Binäre Optionen – Erst belächelt und dann branchenweit eingeführt

Während anfangs kleinere neue Broker belächelt wurden, die Binäre Optionen zum Kerngeschäft machten, ziehen mehr und mehr große Broker nach und machen Anleger mit noch besseren Handelsplattformen und weitreichenderen Produktpaletten auf sich aufmerksam.

​Warum sind Binäre Optionen bei Privatanlegern so beliebt?

Binäre Optionen erfreuten sich sehr großer Beliebtheit und liegen noch heute in der Gunst der Anleger, oder besser gesagt der Spekulanten.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Binäroptionshandel eine vereinfachte Art der Handelsentscheidung suggeriert.

Statt einen Basiswert für die Langfristanlage analysieren zu müssen, kann beim Handel mit binären Optionen auf einen steigenden Kurs oder einen fallenden Kurs spekuliert werden. Teilweise sogar alle 60 Sekunden.

Dabei ist es in den Grundarten des Binären Optionshandels nahezu irrelevant, wie weit ein Kurs steigt oder fällt.

Doch Vorsicht, Binäres Trading hin oder her. Bereits hier lauern die ersten Gefahren.

Liegt der Anleger mit seiner gewählten Tendenz richtig erhält er einen Gewinn, liegt er falsch, ist der gesamte Einsatz verloren. Das heißt, wir reden nicht darüber potentiell 1% oder 5% oder 10% des investierten Kapitals zu verlieren. Wir reden darüber bei jedem Trade 100% des investierten Kapitals zu verlieren.

Natürlich klingt es durchaus verlockend, mit binären Optionen bei jedem Trade eine Rendite von bis zu 90% erwirtschaften zu können. Teilweise sogar innerhalb von 60 Sekunden. Doch jede Chance steht im Einklang mit einem entsprechenden Risiko.

Und dieses Risiko ist, wie wir auch in den nachfolgenden Beispielen sehen werden, nicht unerheblich.

Die Funktionsweise von Binären Optionen – Geringe Komplexität, große Gefahren

Die Funktionsweise von Binären Optionen erschließt sich sowohl für Fortgeschrittene als auch Börsenanfänger sehr schnell.

Der Anleger muss sich im Vorfeld des Handels mit Binären Optionen 3 wesentliche Fragen stellen:

  • Welchen Basiswert möchte ich handeln?
  • Gehe ich von steigenden oder fallenden Börsenkursen aus?
  • Innerhalb welcher Laufzeit soll der Kurs steigen oder fallen?

Anschließend kann bereits eine Order platziert bzw. der "Binäroption Kaufen-" oder "Binäroption Verkaufen-" Button gedrückt werden.

Binäres Trading zeichnet sich also durch eine geringe Komplexität des Entscheidungsprozesses aus. Damit ist es sicher auch einer der Hauptgründe für die große Beliebtheit von Binären Optionen.

Welche Basiswerte können mit Binären Optionen gehandelt werden?

Das ist von Online Broker zu Online Broker unterschiedlich. Es gibt Binäre Optionen auf Währungspaare, Aktien, Rohstoffe und Indizes. Diese stellen den sogenannten Basiswert dar.

D.h. Die Auszahlung für die Binäre Option erfolgt in Abhängigkeit zur Entwicklung des Basiswertes und damit z.B. in Abhängigkeit zu der Binären Option zugrunde gelegten Basiswertes.

Beispiel:

Ein Anleger handelt eine Binäre Option deren Basiswert die Telekom Aktie ist.

Der Kunde setzt auf steigende Kurse.

Eine Auszahlung der Gewinne erfolgt, wenn der Basiswert (Telekom-Aktie - wahoooo) wie prognostiziert steigt. Hat der Anleger falsch prognostiziert, ist bei den meisten Binäre Optionen Handelsformen das gesamte eingesetzte Kapital verloren.

Wie kann auf mit Binären Optionen auf steigende oder fallende Kurse spekuliert werden?

Wenn ​Anleger sich dafür entscheiden, auf steigende Kurse zu setzen, dann kommt eine sogenannte Call-Option zum Einsatz.

Setzen ​Anleger auf fallende Kurse, so verwenden sie eine Put-Option.

Call- und Put-Binär-Optionen werden auch im herkömmlichen Optionshandel verwendet und sind sich sehr ähnlich.

​Warum sind Binäre Optionen mit Laufzeiten verbunden?

Beim Handel mit Binären Optionen gibt es einen Laufzeitbeginn und ein Laufzeitende. Die Orderaufgabe reflektiert den Lauzeitbeginn und das Laufzeitende wird durch das jeweilige Produkt bestimmt. Am Laufzeitende wird bewertet, ob die Prognose des Anlegers richtig war.

Die Laufzeit kann von 60 Sekunden bis zu einige Tagen gehen. Auch hier gibt es von Broker zu Broker große Unterschiede.

Im Grunde kann die Option nur mit Gewinn oder Verlust auslaufen.

Für den Fall, dass der Kurs des Basiswertes exakt seitwärts ging, erfolgt i.d.R. die Rückerstattung der Investmentsumme.

Was sind die größten (vermeintlichen) Vorteile beim Handel mit Binären Optionen?

  • ​Es genügt eine Prognose über die Kurstendenz abzugeben. Wie weit sich ein Kurs wirklich bewegt und ob er vor dem Ende der Laufzeit schwankt oder nicht, ist unerheblich.
  • Der Leerverkauf ist auf diese Art und Weise leicht möglich
  • Der Kurs des Basiswertes muss zur richtigen Zeit (Laufzeitende) am richtigen Ort (Tendenzprognose) sein. Selbst mit kleinsten Kursbewegungen lässt sich so eine Rendite erwirtschaften
  • Pro Transaktion können je nach Broker bis zu 90% Rendite erwirtschaftet werden.
  • Wenn Trader am Ende der Laufzeit mit ihrer Prognose richtig lagen, kommt es zur Auszahlung.
  • Die Rendite ist für die Kürze der Laufzeit sehr hoch.
  • ​Es fallen keine separaten Handelsgebühren an.
  • Schon zu Beginn der Transaktion ist klar, was das maximale Risiko sein wird und welcher Gewinn erzielt werden kann.
  • Binäre Optionen können bereits ab einem Volumen von nur 1 Euro gehandelt werden
  • ​Stopp-Loss und Gewinnzielberechnungen werden bei vielen Wettarten von Binären Optionen überflüssig, da die richtige Markttendenz genügt.

Was sind die größten Nachteile beim Handel mit Binary Options?

  • ​Der größte Nachteil ist zugleich der entscheidende. Der Handel mit Binären Optionen ist gefühlt nichts anderes als Glücksspiel, wenngleich es offiziell nicht als solches benannt wird. Die Analogien sind offenkundig und selbst ein Blinder würde dies spätestens auf den 2. Blick erkennen. D.h. alle mit Glücksspiel einhergehenden Gefahren treffen auch uneingeschränkt auf den Binäre Optionen Handel zu. Dazu gehört insbesondere die Suchtgefahr. Weitere Nachteile sind:
  • ​Binäres Trading unterliegt durchgehend einem sehr hohen Risiko und ist nicht für jeden Anleger geeignet
  • Obwohl die Risiken teils größer sind als im klassischen Options- oder Optionsscheinhandel, muss der Kunde keine zusätzlichen Risikoerklärungen unterzeichnen (z.B. Finanztermingeschäftsfähigkeit)
  • ​Während Anleger bei Investitionen in Aktien i.d.R. nicht ihr gesamtes Investment verlieren, ist die Auszahlungslogik bei Binäroptionen genau die, dass ein Anleger entweder alles Gewinnt, oder alles verliert.
  • Unüberlegtes Handeln kann zum Totalverlust führen!
  • Die für Glücksspiel übliche Suchtgefahr lässt das vielleicht zu Beginn stimmige Money-Management schnell nebensächlich werden
  • ​Binäres Trading eignet sich keineswegs zur langfristigen Geldanlage
  • Die meisten Broker sind in Zypern ansässig und nicht innerdeutsch reguliert und beaufsichtigt.
  • Es handelt sich nicht um börsengehandelte Produkte. Dementsprechend sind die Kurse der Broker ähnlich wie beim ​Devisenhandel nicht immer nachvollziehbar.
  • Letztendlich entscheidet der Broker mit der Kursstellung darüber, ob eine "Wette" gewonnen oder verloren ist. Das hat bei vielen Privatanlegern sehr viel Unmut erzeugt.
  • Die Auszahlung ist oftmals an hohe Gebühren gekoppelt.
  • Die hohe potentielle Rendite geht mit einem mindestens so großen Risiko einher.
  • Mitunter wird insbesondere in volatilen Handelszeiten von Kursaussetzern, abgelehnten Orders und fehlerhaften Ausführungen berichtet.
  • In vielen Fällen gibt es weder deutschsprachigen Support durch den Broker, noch deutschsprachige Handelsplattformen und Dokumentationen

Gibt es auch Binäre Optionen mit Rendite-Möglichkeiten von über 90%?

Ja, durchaus. Denn neben der klassischen Variante auf rein steigende oder fallende Kurse zu setzen, gibt es inzwischen auch eine Vielzahl an weiteren Handelsarten, die mehr Abwechslung versprechen.

So gibt es z.B. die sogenannten One-Touch Optionen.

Hierbei wird vom Anleger darauf spekuliert, ob sich ein Basiswert innerhalb einer definierten Laufzeit ein bestimmtes Kursniveau einmal (one) erreich (toch) oder nicht.

Wenn er dies tut, dann ist die Auszahlung sehr hoch. Tut er es nicht, ist der gesamte Einsatz verloren.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit auch Ladder-Optionen (erreichen von verschiedenen Preisniveaus auf einer Preisleiter) und Range-Optionen (Spekulation auf das Verbleiben innerhalb eines bestimmten Preisbereiches) zu handeln, sowie verschiedene Arten des Pair-Tradings zu praktizieren.

Dabei sollte beachtet werden, dass diese exotischen Handelsmöglichkeiten einem noch höheren Risikoprofil unterliegen.

Während die klassische Variante der Binäroptionen aufgrund der leichteren Handelsentscheidungen punktet, sind exotische Varianten weitaus komplexer und insbesondere für Anfänger eher ungeeignet.

Das bedeutet, den Handel von Call und Put Optionen z.B. im Binäre Optionen Demokonto zu üben ist für Einsteiger und Fortgeschrittene der richtige Weg.

Wenn Privatanleger an Sicherheit und Erfahrung gewonnen haben, können zu einem späteren Zeitpunkt noch immer neue Varianten probiert werden.

Binäre​s Trading lernen – aber wie? Gibt es grundsätzliche Regeln, die Händler beachten sollten?

Eigenkapitalschutz: Der Schutz des Eigenkapitals sollte immer an 1. Stelle stehen. Darum ist die richtige Auswahl des Brokers und in diesem Zusammenhang der Broker-Vergleich wichtig. Weiterhin gilt es zu beachten, dass man niemals alles auf einen einzelnen Trade setzen sollte

Diversifikation: Bei einer Investition in Aktien streut man sein Kapital häufig durch die Investition in verschiedene Titel. Bei Binären Optionen bietet sich diese Option leider nicht. 

Verfügbares Kapital: Wie bei allen anderen Geldanlagen auch, sollten man immer vom Worst-Case ausgehen und sich die Frage stellen: Welchen Verlust kann ich mir maximal leisten. Man sollte nie mehr investieren, als man bereit ist zu verlieren

Geduld: Die Börse war gestern schon da und wird auch morgen noch da sein. Wenn Händler neue Handelsstrategien entwickeln, sollten sie sich die Zeit nehmen, diese in Ruhe zu validieren und ggf. zunächst nur auf dem Papier zu handeln

Investieren statt zocken: Blind darauf los klicken wird mehr oder weniger schnell zum Verlust des Geldes führen. Es ist wichtig mit Bedacht zu investieren. Aktien sind für Investitionen und für die langfristige Anlage deutlich besser geeignet!

Emotionen: Emotionen haben im Börsenhandel nichts verloren.

Traden nach Plan: Man sollte immer rational handeln und sich vor allem an die sich selbst auferlegten Regeln halten. Zudem macht es ein Trading-Tagebuch leichter, vergangenes zu analysieren und sich gezielt auf die nächsten Transaktionen vorzubereiten.

Ganz wichtig: Traden lernen ist das eine. Binäre Optionen traden lernen aber eine ganz andere Hausnummer. Grundsätzlich gilt: Finger weg von Binären Optionen!

Solltest Du doch noch immer am Gedanken festhalten, Binäre Optionen handeln zu wollen, dann stellt sich für Dich in jedem Fall auch folgende Frage:

Welche Entscheidungskriterien helfen, den passenden Broker zu wählen?

  • Gibt es offiziell vom Broker zur Verfügung gestellte Allgemeine Geschäftsbedingungen?
  • Bietet der Broker die Basiswerte zum Handel mit Binären Optionen an, die man handeln möchte?
  • Bietet der Binäre Optionen Broker ein bedingungslos kostenloses Binäre Optionen Demokonto oder ein Konto mit geringen Mindesteinzahlungen an?
  • ​Welche Gebühren fallen für Ein- und Auszahlungen an bzw. wie kann man das Geld transferieren (z.B. Überweisung, PayPal, Skrill, paysafecard etc.)
  • Was ist der Mindesteinsatz pro Transaktion?
  • Gibt es eine Verlustbegrenzung bzw. Verlustabsicherung?
  • Bietet der Broker Schulungsmaterialien an (z.B. in einem Mitgliederbereich oder per Webinar?)
  • Welche Reputation hat der Broker außerhalb von Testberichten? Zum Beispiel in Börsenforen oder unabhängigen Blogs?
  • Von wem wird der Broker reguliert?
  • Gibt es deutschsprachigen Support?

Warum gibt es seit 2017 bei der Eröffnung eines Binäre Optionen Depots keinen Einzahlungsbonus mehr?

Um das Geschäft anzukurbeln, wurde während der ersten Jahre häufig ein Einzahlungsbonus für Neukunden angeboten. Die jeweilige Bonusvereinbarung war jedoch in den meisten Fällen derart undurchsichtig, dass es zu vielen Kundenbeschwerden kam.

Nach einer aktuellen Entscheidung der Regulierungsbehörde CySec ist zum Beispiel zypriotischen Brokern seit April 2017 das Anbieten von Bonuszahlungen gleich welcher Art untersagt. Die meisten Broker haben diese Entscheidung bereits Anfang April 2017 umgesetzt. Andere Broker folgten.

Ist der Handel mit Binären Optionen seriös oder Betrug?

Wie alle anderen Arten der Geldanlage ist auch der Handel mit Binären Optionen mit Risiken verbunden. Und zwar mit besonders hohen.

Auch hier ist der Privatanleger gefordert, mit Bedacht zu spekulieren. Zwar ist der Binäroptionshandel anderen Trading-Möglichkeiten ähnlich, realistisch betrachtet jedoch eher Glücksspiel als rentable Geldanlage.

Der Anleger ist gefordert, sich an den Finanzmärkten zu orientieren und gezielt die zu handelnden Basiswerte zu analysieren.

Der eingesetzte Betrag sollte maximal so hoch sein, wie der Betrag dessen Verlust man sich leisten kann. Dem Handel von Binäroptionen kommt zugute, dass der Einstieg bereits mit sehr geringen Einsätzen möglich ist. Meist ist der Mindesteinsatz sogar kleiner, als die Handelsgebühr bei einem klassischen Aktien-Broker.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit liegt bei den klassischen Call- und Put-Binäroptionen vereinfacht bei 50%, unter Einbeziehung der Spreads ist der Kunde statistisch jedoch immer benachteiligt.

Wenn ein Händler ohne Sinn und Verstand blindlinks drauf los klickt, wird er sein ganzes Geld eher verlieren und kein Geld vermehren.

Es ist in vielen Fällen die Tendenz zum Glücksspiel, die vom eigentlichen Ziel ablenkt und eine Art Spielsucht generiert.

Binäre Optionen Erfahrungen & Demokonto - Zusammenfassung

Die Chance, dass Du Dein Wagniskapital mit dem Handel von Binären Optionen komplett vernichtest, steht so richtig gut.

Wenn überhaupt, dann solltest Du mit einem Demokonto starten, dass Dich die Welt des Binäre Optionen Handels unter echten Bedingungen entdecken lässt. Das Problem:

Nicht jeder Broker bietet Interessenten ein kostenloses Demokonto mit Echtzeitdaten an. Es ist jedoch von entscheidender Bedeutung, diese Art von Geldanlage (wenn man sie überhaupt so nennen kann) in einem Demokonto auszuprobieren. Ein Brokervergleich kann helfen.

Was ist bei einem Demokonto wichtig?

  • Zugang zum gesamten Mitgliederbereich (z.B. erweiterte Weiterbildungsangebote)
  • Echtzeitdaten verschiedener Basiswerte (z.B. Indices, Aktien, Rohstoffe, Forex)
  • Alle Funktionen sind zugänglich
  • Funktioneller Aufbau der Handelsplattform
  • Testtransaktionen müssen bei echten Marktumfeld durchführbar sein
  • Eine Einzahlung sollte für das Demokonto nicht nötig sein

Es klingt sehr verlockend, dass ​Binäres Trading im Vergleich zum Forex-Trading und CFD-Handel den Vorteil hat, dass das Risiko i.d.R. auf den jeweiligen Einsatz beschränkt ist und die Gewinnerwartung von Beginn an feststeht.

Es klingt verlockend, dass Renditen von bis zu 90% pro Trade darauf warten, erzielt zu werden.

​Wer sich trotz der enormen Risiken für eine Kontoeröffnung entscheidet, sollte zuerst mit Spielgeld oder zumindest kleinstmöglichen Beträgen handeln.

Bedenke bitte:

  1. Wenn Du es nicht schaffst, mit einem Demokonto Geld zu verdienen, dann wirst Du beim Einsatz von Kleinstbeträgen im Echtgeldkonto auch kein Geld verdienen. Und:
  2. Wenn Du es mit kleinen Beträgen nicht schaffst beim Binäre Optionen Handel Geld zu verdienen, dann wirst Du es mit großen Beträgen erst recht nicht schaffen!

Kommen wir abschließend auf die eingangs gestellte Frage zurück: Binäres Trading lernen oder lieber Geld für einen guten Zweck spenden?

Ganz klar. Spende Das Geld lieber für einen guten Zweck. Dein Geld bist Du in beiden Fällen los. Mit dem Unterschied, dass Du mit Deiner Spende etwas Gutes bewirken kannst.

​Ein klassisches Wertpapierdepot zu eröffnen ist für den Anfang sicher eine bessere Wahl. Oder noch konservativer, per Robo-Advisor von der Couch aus Investieren 😉

>