Finanzielle Unabhängigkeit – wer möchte die nicht?

​Was bedeutet finanzielle Unabhängigkeit eigentlich? Ist es gleichbedeutend mit beruflicher Freiheit? Oder geht es vielmehr darum, einen geldmäßigen Spielraum ausnutzen zu können, der so groß ist, das auch das „Unerwartete“ seinen Schrecken verliert?

Wie immer kommt auch hier ein „Aber“ zur Anwendung.

Aber es können nicht alle gleich Erfolgreich sein.

Das lässt sich mathematisch wie soziologisch beweisen.

Die Chancen jedoch, erfolgreich und letztlich finanziell Unabhängig zu sein, sind zumindest in der digitalen Welt gleichmäßiger als irgendwo anders verteilt.

Es kommt primär auf deinen Willen zum Erfolg an!

Finanzielle Freiheit

Finanzielle Freiheit

Der Begriff ​finanzielle Unabhängigkeit umfasst eine ganze Anzahl von Faktoren, die im Kontext zueinander stehen. Trotzdem ist es wichtig, sie im Einzelnen zu betrachten.

Wer sich selbst finanzielle​ Unabhängigkeit verschaffen möchte, wird nicht umhinkommen, bestimmte Spielregeln einzuhalten.

Selbst wenn das berühmte „Glück“ nachhilft und ein Erbe oder ein Gewinn das Bankkonto füllt, ist es damit allein nicht getan.

Die Finanzen müssen verwaltet werden, ob nun kleinere oder größere Budgets. 

Sicher ist ein großer, jederzeit zur Verfügung stehender Betrag ein beruhigendes Gefühl.

Aber der Erhalt des Vermögens und die Art der Anlage sind von Bedeutung, wenn die finanzielle Freiheit dauerhaft realisiert werden soll.

Das dass Geld so manchem wie Sand zwischen den Fingern verrinnt, ist leider eher die Regel als die Ausnahme, erst recht, wenn der finanzielle Horizont scheinbar unbegrenzt ist.

Wie sich finanzielle Unabhängigkeit erreichen lässt und wie diese auch Bestand hat, das erfährst du in diesem und in den kommenden Artikeln​. 

Geld ist nicht alles, oder doch?

Wie definiert sich eigentlich finanzielle Unabhängigkeit? 

Das ist vermutlich Auslegungssache, denn damit können weitere Werte materieller Art verbunden sein.

Ausgehend von der herkömmlichen Vorstellung verknüpft sich finanzielle ​Unabhängigkeit oft mit dem Gedanken, gleichzeitig ein schönes Haus, ein rasantes Auto und das eine oder andere „Spielzeug“ zu besitzen. Etwa eine Jacht oder ein Sportflugzeug.

Auf der anderen Seite kann die persönliche Unabhängigkeit in Geldfragen auch durch die Reduktion auf ein Mindestmaß in der Lebensführung erreicht werden.

Kleine oder große Brötchen backen?

Finanzielle ​Unabhängigkeit kann bedeuten, dass Beschränkungen nicht als Mangel angesehen werden, sondern als Lebensstil.

So hat sich in den letzten Jahren eine Szene extremer Minimalisten entwickelt, die sich von der herkömmlichen Art zu Leben verabschiedeten.

Laut einer Studie finden sich in einem durchschnittlichen Haushalt rund 5000 verschiedene Dinge, manchmal mehr, manchmal weniger.

Der oder die Minimalistin beschränkt sich mitunter auf eine Tasche mit wenigen Utensilien und einer einfachen Schlafstätte.

Je nachdem stellt diese Art zu leben einen Protest gegen die Wegwerfgesellschaft dar oder die Person sieht schlicht keinen Sinn darin, Dinge zu behalten, deren tatsächlicher Besitz in ihren Augen fragwürdig erscheint. 

Gerade in einer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft ist dieser Gedanke keineswegs abwegig.

Viele Produkte und Leistungen lassen sich auch Mieten, wenn Bedarf danach besteht.

Wasch-Salons, Car-Sharing und ein Frühstückscafé sind nur drei einfache Beispiele.

Denen stehen eine Waschmaschine im Haushalt, ein Auto vor der Tür und eine Einbauküche entgegen.

In einer Stadt sind allein diese drei Dinge rein rechnerisch als Besitz ein Verlustgeschäft, wenn sich nur auf den Nutzwert bezogen wird.

Aber der Nutzwert allein ist es ja nicht.

Das eigene Auto ist nicht einfach Fortbewegungsmittel, sondern sehr oft eher ein Statussymbol.

Die Waschmaschine wie auch die Einbauküche dienen der Bequemlichkeit, obwohl auch hier viel Geld investiert werden kann. Mit dem Besitz allein ist es aber nicht getan.

Jedes Produkt unterliegt Alterungs- und Abnutzungserscheinungen, der Reparatur und Wartung sowie der regelmäßigen Neuanschaffung.

Doch um was geht es denn nun eigentlich?

Wer finanzielle Unabhängigkeit anstrebt, benötigt zuerst einmal ein Polster. Unabhängig davon, ob das persönliche Ziel "Online Geld verdienen" oder "​Arbeiten von zu Hause" lautet. Dies lässt sich aber nur schwer aufbauen, wenn die bestehenden Einkünfte in Dinge investiert werden, die keinen Gewinn abwerfen, sondern sich täglich in ihrem Wert mindern.

Es lohnt sich dementsprechend, zuerst einmal kleine Brötchen zu backen. Dabei ist es wirklich nicht abwegig zu überlegen, was der wöchentliche Gang zum Waschsalon kostet und was die Anschaffung einer neuen Waschmaschine.

Gibt es falsche Erziehung in Geldfragen?

Vermutlich schon, ist die etwas ausweichende Antwort. Tatsächlich spielt neben der Erziehung auch der Charakter eine gewisse Rolle.

Auf jeden Fall lernt sich der Umgang mit Geld in jungen Jahren leichter, wenn dieses vorhanden ist.

Wo Geld tägliche Mangelware ist, fällt es schwer, es nur als Mittel zum Zweck zu betrachten.

Denn mehr als ein Mittel ist Geld eigentlich nicht. 

Es lohnt sich, zum Geld Abstand einzunehmen und es nicht zur heiligen Kuh zu erklären.

Besitzt das Geld diesen Status in den Augen einer Person, wird es zum Lebenszweck. Das aber ist keineswegs finanzielle Freiheit oder finanzielle Unabhängigkeit, sondern vielmehr der Zwang, sich auf diese Gottheit zu konzentrieren. Mitunter dreht sich so der Spieß um.

Das Geld ist nicht mehr Mittel, sondern Zweck.

Daraus ergeben sich manchmal recht drastische Konsequenzen.

Wenn nämlich aus lauter Geldverehrung der Zweck die Mittel heiligt und kriminelle Aktivitäten genutzt werden, um der Gottheit nahezukommen. 

Das kann schnell in die Richtung Betrug oder Abzocke gehen beziehungsweise noch schlimmere Dinge.

Geld kann richtig oder falsch verwendet werden, wie ein Werkzeug. Kein Mensch käme auf die Idee, mit einem Hammer eine Wand tapezieren zu wollen.

Das wäre schlicht schlecht geplant. Genau das passiert aber tagtäglich beim Einsatz von Geld.

Es wird zu viel, zu wenig oder falsch investiert.

Bevor überhaupt Geld in die Hand genommen wird, sollte an erster Stelle die Idee und die Fähigkeiten der investierenden Person, also du, im Vordergrund stehen.

Genau das ist der Dreh- und Angelpunkt. Die Person hinter dem Geld.

Nun könnten ellenlange Erfolgsgeschichten von Menschen kommen, die es wirklich geschafft haben und eine finanzielle Unabhängigkeit erreicht haben.

Bill Gates etwa oder der Schwede Felix Kjellberg, besser bekannt als PewDiePie, der aktuell erfolgreichste Youtuber der Welt.

Davon hat jedoch kaum jemand etwas. 

Viel interessanter ist es, zu erfahren, wie die eigenen Fähigkeiten ausgebaut und genutzt werden können, um persönliche und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, ganz legal und dauerhaft.

Wer bist du?

Um es vorweg zu sagen. Einzig der Wille zum Erfolg reicht meist nicht aus.

Aber es ist ein guter Anfang. Alles Weitere kann gelernt werden.

Der zweite wichtige Punkt ist: Was interessiert dich wirklich?

Die tatsächlich erfolgreichen Menschen sind dies, weil sie auf einem Gebiet tätig sind, das ihren Interessen entspricht.

Sehr oft unterscheiden sie sich so zu der Mehrzahl ihrer Mitmenschen, die einem „Job“ nachgehen, in den sie eher zufällig geraten sind.

In dieser Beziehung stellen die kreativen Berufe eine Besonderheit dar. In diese Gruppe der Tätigkeiten verirrt sich kaum jemand zufällig. Buchhalter, Automechaniker oder Maurer werden hingegen die meisten Menschen, weil es eine überwiegend sichere Arbeit darstellt, die immer benötigt wird.

Die Entscheidung dazu fällt mitunter, weil gerade eine Lehrstelle in der Nähe des Elternhauses angeboten wird.

Bei kreativen Tätigkeiten wird jedoch oft von brotloser Kunst gesprochen. Vincent van Gogh, heute einer der teuersten Maler der Erde, war zeit seines Lebens auf die Unterstützung durch Verwandte und Bekannte angewiesen.

Doch die Zeiten haben sich geändert und für die finanzielle ​Unabhängigkeit bieten sich viele Wege an.

Die digitale Epoche der Menschheit steht erst am Anfang. 

Der Mensch kann und darf so kommunikativ wie noch nie sein.

Bilder, Videos und Texte gehen in Lichtgeschwindigkeit um die Welt und stehen jederzeit zur Verfügung.

Das gesamte Wissen der Menschheit kann von einem Smartphone aus abgerufen werden, das in die Hemdtasche passt.

Es ist das Zeitalter der Information und für kreative Menschen bieten sich völlig neue Ansätze. Gleichzeitig ist Kreativität auch Handwerk. 

Tatsächlich lässt sich selbst Kreativität erlernen.

Niemand muss befürchten, dass die Ideen ausgehen könnten. Wissenschaftler haben hierzu verschiedene Methoden entwickelt, um allein oder in der Gruppe neue Gedanken und Ansätze für ein bestimmtes Thema zu finden.

Was dann noch fehlt, ist das Equipment, um die Ideen umzusetzen.

Aber auch hier leistet die digitale Entwicklung in der Form Vorarbeit, das die benötigten Endgeräte immer preiswerter und besser werden.

Ist Kreativität nur in der Kunst zu finden?

Hier kann die klare Antwort gegeben werden: Nein.

Kreativität findet sich überall, selbst beim Maurer und Automechaniker, wenn sie denn benötigt wird. Sie verhilft sehr oft zur finanziellen Unabhängigkeit, wenn der kreative Gedanke richtig realisiert wird. Was dem heute im Wege steht, sind Normen und Vorgaben.

Keine Frage, ohne gleich bleibende Standards wäre das Leben sehr viel komplizierter. Gleichzeitig blockieren gerade diese Standards oft neue Ideen, weil diese nicht in das vorgegebene Raster passen.

In dieser Beziehung darf an dieser Stelle einmal eine Lanze für die Europäische Union gebrochen werden. Sie hat im Zuge der Harmonisierung viele gerade in Deutschland strenge Regeln aufgeweicht, die vor allem dem Eigenschutz bestimmter Berufsgruppen dienten.

So etwa der bis in das Jahr 2004 geltende Meisterzwang für praktisch alle Handwerker, wenn diese sich in ihrem Beruf selbstständig machen wollten.

Heute gilt diese Regelung praktisch nur noch, wenn sich aus der Tätigkeit Gefährdungen für Mensch und Umwelt ergeben.

Wer nun denkt, dass ihn oder sie so ein Handwerksmeister doch recht wenig angehe, täuscht sich.

Aus der Abschaffung des Meisterzwangs ergaben sich neue Berufsbilder, die durchaus zu finanzieller Unabhängigkeit führen können, ohne dafür Jahrelang eine Meisterschule besuchen zu müssen.

Abschließend kann zur Kreativität gesagt werden, das sie wichtig ist für den Weg hin zur finanziellen Freiheit, ganz egal, in welchem Metier das Ziel erreicht werden soll.

Im Mittelpunkt steht das Vorhaben, sich selbst eine Basis einzurichten, aus der sich die Mittel zur finanziellen Freiheit schöpfen lassen.

Das kann eine freiberufliche Tätigkeit sein, aber auch eine Festanstellung.

In beiden Fällen wird zuerst einmal Geld erwirtschaftet, das vordergründig dazu dient, die Lebenshaltungskosten zu decken. 

Denn das Bezahlen von Miete, Strom und Müllgebühren sind ein Teil des Weges und nennt sich Ausgabe-Disziplin.

Durchhalten heißt deine Parole

Auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit stellt sich der Erfolg üblicherweise nicht sofort ein.

Lange Durststrecken müssen einkalkuliert werden. 

Wenn es dann doch schneller geht, umso besser.

Doch egal auf welchen Wegen, die finanzielle ​Unabhängigkeit ist erst dann erreicht, wenn gesichert ist, das mehr Geld zu- als abfließt. Mitunter lassen sich gerade Senkrechtstarter in dieser Beziehung täuschen und glauben, dass der Erfolg nun Dauergast ist, weil es einige Monate hervorragend läuft.

Große Einkünfte verführen dazu, ebenso große oder noch größere Ausgaben zu tätigen.

Ein weiteres Problem ist gerade bei sehr jungen und gleichzeitig erfolgreichen Menschen der plötzlich unglaublich große Freundeskreis.

Hierzu besteht kein Patentrezept, wie dies zu handhaben ist. Das einzige was hilft, ist sich ein Ausgabe-Limit zu setzen und dies auch einzuhalten.

Gleichzeitig muss am Anlage-Plan gearbeitet werden, der in der Zukunft die Basis für die finanzielle Unabhängigkeit darstellt.

In den neuen Geschäftsmodellen, die das digitale Zeitalter mitgebracht hat, finden sich unter anderem pyramidenartige Geschäftsstrukturen, die darauf aufbauen, das sich unter einem Teilnehmer wieder weitere Teilnehmer finden, an deren Einnahmen der über ihnen stehende partizipiert.

Tatsächlich gibt es dies auch in der analogen Geschäftswelt und schon sehr lange.

Im Versicherungs- und Bankenwesen etwa.

Hier jedoch wird ein realer Gegenwert gehandelt, etwa ein Kredit oder eine Versicherungspolice.

In den eben Pyramidenspiel genannten Internet-Geschäftsmodellen schöpfen sich Gewinne meist nur aus Beiträgen der Leute, die wiederum Gewinne erwarten. Auf Dauer geht dies nicht gut.

Es ist keine Basis für dauerhafte finanzielle Freiheit, sondern eher für die Akte eines Staatsanwaltes.

Ob digital oder analog. Handel, Dienstleistung und Produktion stellen die Grundlage für alle ehrlichen Geschäftsmodelle dar.

Der erfolgreiche Youtuber ist ein Dienstleister. Der Betreiber einer Nischen-Webseite ist unter Umständen Händler, Dienstleister und Produzent in einem.

Der Fotograf, der mit seinen Werken auf Instagram Geld verdient, ist ein Produzent und Künstler.

Alle haben Sie gemeinsam, das es ihre Ideen, ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität ist, die den Erfolg ausmacht.​

​Finanzielle Unabhängigkeit - Das Fazit

Es gab wohl nie ein Zeitalter in der menschlichen Entwicklungsgeschichte, das es so vielen Menschen erlaubte, sich mit dem festen Willen zum Erfolg die finanzielle Freiheit zu erkämpfen.


Der Begriff „erkämpfen“ wurde absichtlich gewählt, denn in gewisser Weise ist es Kampf.

Oft ist es ein Kampf mit selbst, manchmal mit anderen und manchmal mit widrigen Umständen.


Trotzdem war es nie einfacher.


Die Digitalisierung machte aus der Welt ein Dorf. 


Australien ist nur ein oder zwei Klicks entfernt und der mögliche Kundenkreis geht in die Millionen.


Einkaufen in Asien oder in den USA? Kein Problem.


Es steht eine unglaublich gut funktionierende Infrastruktur zur Verfügung.


Es gilt, Mut zu fassen und gezielt Geld zu verdienen. Die richtige Idee, einen festen Willen und etwas Startkapital vorausgesetzt, kann der Weg in die finanzielle Unabhängigkeit sofort beginnen.


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