Robo Advisor Vergleich – Die Mathematik der Geldanlage

Lange bevor ein Robo Advisor Vergleich möglich war: Es begann vor über 1.100 Jahren und mit einem Mann, dessen Namen für westliche Zungen nur schwer auszusprechen ist und der bis heute nicht direkt mit dem Begriff Robo Advisor verbunden wird.

Al-Chwarizmi war ein aus Usbekistan stammender und in Bagdad lebender Gelehrter, dessen so schwieriger Name im lateinischen Algorismi bedeutet. 

Dieser Mann beschäftigte sich unter anderem mit Algebra und er führte die Zahl Null in das arabische und damit unser Zahlensystem ein.

Auf seinen Erkenntnissen beruhen die heute Algorithmen benannten Rechenverfahren, ohne die unser Alltag nicht vorstellbar wäre.

Algorithmen sind überall.

Algorithmen werden schon jahrelang im Navigationsgerät, der Textverarbeitungssoftware und im Schachcomputer genutzt. ​Das sind ​drei wenig populäre Beispiele von unzähligen Anwendungen, die auf einem oder mehreren Algorithmen basieren.

Auch in der Geldanlage und speziell bei einem Robo Advisor spielen Algorithmen eine wichtige Rolle. 

Hier werden sie genutzt, um große Datenmengen nach Mustern und Zusammenhängen zu durchforsten und auszuwerten.

Sie kommen auch zur eigenständigen Steuerung von Industrie-Robotern zum Einsatz. Weil dieses Bild so schön passt, wurde die Software zur Auswertung von Daten in der Geldanlage mit der Abkürzung Robo und dem englischen Wort für Berater, Advisor, also Robo Advisor verknüpft.

In diesem Artikel erfährst Du alles darüber, warum Robo Advisor aus der zukünftigen Geldanlage nicht mehr wegzudenken sein werden.​

Robo Advisor

Robo Advisor

Wie kann ich Robo Advisor ​vergleichen?

​Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal sind die Servicegebühren, die jedoch auch nur einen Teil der Gesamtkosten ausmachen. Einige Robo-Advisor verlangen z.B. Erfolgsbeteiligungen, was zu einer Verschlechterung der Rendite führt. Weiterhin muss immer beachtet werden, dass in jedem Fall die Kosten für den jeweiligen ETF gebührenseitig hinzukommen. Bei einer Änderung der gewünschten Einmalanlage oder der monatlichen Sparrate, ergeben sich nach einem Klick auf die Schaltfläche "Roboadvisor vergleichen" neue Rangfolgen.

​Gut zu wissen: Einige Robo-Advisor haben niedrige Gebühren, verlangen jedoch Erfolgsbeteiligungen. Du solltest also nicht nur die Servicegebühren vergleichen, sondern immer die Details ansehen. ​Niedrige Gesamtkosten ​sind auf lange Sicht ein sehr wichtiger Aspekt. ​

Was genau ist ein Robo Advisor?

Der freundliche Bankberater aus Stahl, der den Kunden mit surrenden Servomotoren und wahrhaft eisernem Handschlag begrüßt, wenn dieser das Geldinstitut betritt, wird wohl Sciene-Fiction bleiben.

Um einen Robo Advisor kennenzulernen, genügt ein Rechner mit Internetzugang. 

Unter einem Robo Advisor ist eine automatisierte Anlage Systematik zu verstehen, die auf einer speziellen Software basiert.

In der klassischen Beratung zur Geldanlage wird üblicherweise auf die Erfahrung von Fachleuten vertraut, die nach ihrem Wissensstand und ihrer persönlichen Einschätzung des Anlagemarktes die ihnen anvertrauten Gelder investieren.

Dabei besteht aber ein gewisses Risiko der Falscheinschätzung. Genauso wie es vorkommen kann, dass der Berater nur bestimmte Werte in das Anlage-Portfolio aufnimmt. Zum Beispiel, weil diese aus dem eigenen Haus stammen und somit durch entsprechende Gebühren die Beratungs- und Anlagekosten in die Höhe treiben. 

Davon abgesehen ist menschliche Arbeitskraft teuer und muss bei der Geldanlage mitbezahlt werden.

Grundsätzlich unterscheiden sich die Strategien eines Robo Advisors je nach Anbieter in aktive und passive Anlageverwaltungen mit unterschiedlichem Risiko-Level.

Bei aktiven Anlagen mittels Robo Advisor kann das Portfolio beispielsweise in sichere Papiere umgeschichtet werden, etwa dann, wenn sich eine Krise an der Aktienbörse abzeichnet.

Das reduziert in der Regel zwar den erwarteten Zinsertrag, senkt aber auch das Verlustrisiko.

Passive Strategien behalten den einmal eingeschlagenen Weg bei, wobei auch hier das Risiko durch die breite Streuung relativ gering ist. 

Beide Anlageformen beinhalten ein sogenanntes Rebalancing.

Da mittels eines Robo Advisor durchgeführte Anlagen üblicherweise langfristig ausgelegt sind, wird das Portfolio gemäß seiner Entwicklung von Zeit zu Zeit überprüft. Unter Umständen sogar auf das vereinbarte Risiko-Niveau zurückgesetzt.   

Hinter der Anlage-Strategie eines Robo Advisor stecken im Grunde nur nackte Zahlen, die durch Bedingungen miteinander verknüpft sind, eben Algorithmen.

Die Bedingungen sind die Antworten des Kunden auf Fragen des Robo Advisor, wie sie in jeder Anlageberatung eine Rolle spielen.

  • Wie hoch ist die Risikobereitschaft? 
  • Was sind die angestrebten Ziel-Renditen?
  • Wie hoch sind die monatlichen Sparraten?
  • In welcher Höhe sind Verluste verkraftbar?
  • Wie sehen die finanziellen Spielräume aus und wie stellt sich der Anlagehorizont des Kunden dar?

Diese Angaben, in entsprechende Parameter umgewandelt, stellen nun den Raum dar, indem sich der Robo Advisor beziehungsweise die Software bewegt.

Damit ausgestattet werden Daten analysiert, die den Vorgaben entsprechen.

Dabei greift der Robo​ Advisor auf gigantische Datenmengen zu, die vor allem die Wertentwicklung bestimmter Anlageklassen darstellen. 

Daraus werden Anlagestrategien entwickelt, die grundsätzlich eine breite Streuung besitzen.

Um dies in Bezug auf die Kosten im Rahmen zu halten, erfolgen die Investitionen oft in Indexfonds oder ETFs, Exchange Traded Funds.

Was sind ETFs?

Unter einem ETF ist ein Investmentfonds zu verstehen, der ein Sondervermögen der emittierenden oder ausgebenden Investmentgesellschaft darstellt.

Dies ist ein wichtiger Punkt in Bezug auf die Sicherheit der Fondsanteile. Als Sondervermögen kann es weder von der Investmentgesellschaft selbst noch von ihren Gläubigern beansprucht werden.

Etwa dann, wenn die Investmentgesellschaft in Insolvenz geht.

Ein ETF orientiert sich grundsätzlich an einem bestehenden Index einer Branche.

So etwa an einem Aktienindex wie dem DAX, oder auch an einem Immobilienindex, einem Rentenindex oder einem Rohstoffindex. 

Der Index ist eine veränderliche Kennzahl, der die Wertentwicklung der in der jeweiligen Branche zusammengefassten Papiere darstellt.

Im ETF wird dieser Index nachgebildet. Der Vorteil für den Anteilseigner an einem ETF stellt sich so dar, das ein Ausfallrisiko, also der Totalverlust, aufgrund des Status als Sondervermögen praktisch nicht gegeben ist.

Natürlich kann der Indexwert, und damit auch der ETF-Wert, sinken.

Das Risiko hierfür ist aber wesentlich geringer als bei Einzeltiteln. 

Je nach Art des ETFs werden in ihm beziehungsweise im zugrunde liegenden Index die Werte von mehreren Hundert Unternehmen abgebildet.

Sind Robo Advisor die Anlageberater der Zukunft?

Diese Frage könnte sich durch eine Gegenfrage selbst beantworten.

Orientierst Du Dich im Verkehr anhand einer Straßenkarte, die zusammengefaltet im Handschuhfach liegt, oder überlässt Du die Streckensuche dem Navi?

Während Navigationsgeräte schon über 10 Jahre auf dem Markt sind, stellt der Robo Advisor im deutschsprachigen Raum ein recht neues Instrument zur Geldanlage dar. 

Natürlich lassen sich Navigationsgeräte und Geldanlage-Strategien nicht miteinander vergleichen, aber in Bezug auf den Robo Advisor bestehen Parallelen.

So etwa bei der Bereitstellung und Aufbereitung von Daten.

Dabei bleibt die Software des Robo Advisor im Rahmen der Vorgaben immer neutral.

Ein Bankberater oder ein Anlageberater kann einen „schlechten“ Tag haben, zum Nachteil seiner Kunden. Solche Parameter kennt der Robo Advisor nicht. 

Die Online-Vermögensverwaltung mittels Robo Advisor steht noch am Anfang.

Aufgrund der bereits jetzt zu sehenden Erfolge und der unkomplizierten Anwendung wird sich diese Anlageform ​fest etablieren.

Sie wird ebenso viele Menschen dazu bewegen, ihre bisherige Vermögensverwaltung oder die Art des Sparens zu überdenken.

Gerade in Deutschland, dessen Bevölkerung trotz Nullzinspolitik noch immer vom Sparbuch-Gedanken geprägt ist, kann der Robo Advisor einen Wandel herbeiführen. 

Vor allem auch deshalb, weil mit der Online-Vermögensverwaltung aufgrund recht niedriger Einstiegsbeträge und geringer Kosten die Anlage in Aktien, Fonds und Wertpapiere für jeden ermöglicht wird.

So auch für Menschen, deren Ersparnisse und Einkünfte aufgrund der relativ geringen Höhe für die klassische Anlageberatung kein Ziel waren.

Was sind die Robo Advisor Vorteile?

„Was kostet das?“ eine oft gehörte Frage und dies mit Recht.

Bei der Online-Vermögensverwaltung durch einen Robo Advisor belaufen sich die jährlichen Kosten je nach Anbieter auf ein halbes bis zwei Prozent des Anlagebetrages.

Das ist mehr, als wenn in Eigenregie etwa in Festgeld oder Tagesgeld investiert wird, aber weit weniger als das Honorar für freie Berater oder die Provisions- und Abschlussgebühren bei Produkten der Hausbank.

Die Online-Vermögensverwaltung soll sich natürlich in Euro und Cent auszahlen beziehungsweise eine ordentliche Verzinsung erbringen.

Hier nun wieder in Bezug auf Robo Advisor einen in der Finanzbranche üblichen „Track-Record“ über den Zeitraum von 3 Jahren anzuzeigen, ist schwierig.

Denn die Anbieter ​auf dem deutschsprachigen Markt sind recht jung und ständig kommen weitere hinzu.

Immerhin zeigt eine Performance-Auswertung von 11 Robo-Advice-Anbietern ​eines Vergleichsportales in der Zeitspanne von April 2016 bis Februar 2017 Verzinsungen von 7 bis über 12 % an. 

Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Verzinsung auch mit der Höhe der von den Diensten verwalteten Gelder zusammenhängt.

Neue Anbieter müssen sich erst einmal einen Kapitalstock aufbauen.

Im Durchschnitt können die bisher erfassten Performance-Werte mit klassischen Anlagen locker mithalten und dies bei geringeren Kosten.

Hier in Stichworten die Vorteile zusammengefasst:

  • ​Hohe Zeitersparnis
  • ​Geringe Mindesteinlagesummen
  • ​Kostengünstig
  • ​Geringer Verwaltungsaufwand
  • ​Sofortiger Überblick per App
  • ​Anlageentscheidungen nach Auswertung und nicht nach Gefühl
  • ​Breite Streuung und damit geringeres Risiko

Sicherlich ein großer Vorteil ist der unkomplizierte Einstieg über das jeweilige Onlineportal des Anbieters.

Das erspart nicht nur den Weg zur Hausbank oder einen Honorarberater, es bietet gleichzeitig die Möglichkeit zum Vergleich.

Ebenso bietet es sich an, zum ausgewählten Anbieter weitere Informationen und Erfahrungen einzusammeln.

Welche Nachteile bringen Robo Advisor mit sich?

Die sogenannte Beratungshaftung ist eine in Deutschland anzuwendende gesetzliche Vorschrift bei der Anlageberatung. Allerdings bestehen hierbei Fallstricke.

Nicht alle Robo-Advicer unterliegen dieser Vorschrift, denn nicht alle sind tatsächlich Vermögensverwalter, sondern lediglich Finanzanlagenvermittler entsprechend dem § 34f der Gewerbeordnung.

Weitere Nachteile sind:

  • ​Noch keine langfristige Aussage zur Wertentwicklung
  • ​Schnelle Reaktion auf Krisensituationen nur bei aktiver Verwaltung

Wirkliche Krisensituationen wie ein plötzlicher Börsencrash sind glücklicherweise seltene Ereignisse und sie wirken sich auf das jeweilige Portfolio unterschiedlich aus.

Das ist vor allem von der Risikostufe anhängig, in der das Geld angelegt ist.

Welche Robo Advisor Anbieter sollten Anleger in Deutschland unbedingt kennen?

Wie bereits erwähnt, ist der Markt der Anbieter im Segment Robo-Advisor im deutschsprachigen Raum noch dünn gesät.

Es haben sich jedoch bereits einige Unternehmen durch ihr Leistungsangebot und das bisher erwirtschaftete Ergebnis deutlich hervorgetan.

Fünf dieser bemerkenswerten Firmen seien hier einmal kurz vorgestellt:

​fintego

Der Robo Advisor Fintego gehört zur European Bank for Financial Services GmbH (ebase®), die wiederum eine hundertprozentige Tochter der Comdirekt Bank AG ist, hinter der die Commerzbank steht. 

Als Vermögensverwalter unterliegt Fintego der Beratungshaftung. Das Unternehmen bietet passiv verwaltete ETF-Fonds-Portfolios, die sich in 5 verschiedene Anlagestrategien unterteilen.

Das Depot kann vollständig online eröffnet werden.

Für den Einstieg besteht die Möglichkeit, per Sparplan 50 Euro pro Monat einzuzahlen oder direkt mindestens 2.500 Euro anzulegen.

Die Depotverwaltung erfolgt bei der ebase, einer B2B Direktbank mit über 1 Million Kunden und 30 Milliarden Euro verwaltetem Kundenvermögen.

​growney

Die growney GmbH mit Sitz in Berlin ist das Kind von Gerald Klein, einem ehemaligen Finanzmanager der Landesbank Berlin, der growney im April 2014 aus der Taufe hob. 

Growney ist ein Finanzanlagenvermittler nach § 34f und unterliegt nicht der Beratungshaftung.

Das Unternehmen bietet 5 Anlagestrategien in passiv verwalteten ETFs.

Eine Mindesteinlage besteht nicht. Das Depot der Kunden wird von der Sutor Bank verwaltet und ist als Sondervermögen gegen den Zugriff Dritter geschützt.

​easyfolio

Die Firma Easyfolio ist eine Tochter der Privatbankiers Hauck & Aufhäuser KGaA mit Sitz in Frankfurt am Main. Easyfolio wird als Finanzanlagenvermittler nach § 34f geführt. 

Die Besonderheit bei easyfolio sind die drei Anlagestrategien.  ​Die darin enthaltenen Fondanteile können auch ohne Depoteröffnung sowohl direkt bei Easyfolio sowie einer ganzen ​Reihe von Direktbanken erworben werden können.

Sparpläne beginnen bereits bei 10 Euro. Das Anlagevermögen ist durch einen Einlagensicherungsfond geschützt.

​whitebox online vermögensverwaltung

Im Januar 2016 ging whitebox nach über dreijähriger Vorarbeit durch die Gründerinnen Salome Preiswerk und Dr. Birte Rothkopf an den Start. 

Geschäftsführer ist der renommierte Schweizer Bankmanager Andreas Sarasin. Whitebox bietet Anlagen in ETFs ab 5000 Euro Mindesteinlage und ist ein Vermögensberater, der der Beraterhaftung unterliegt.

Das Unternehmen mit Sitz in Weil am Rhein, direkt an der Schweizer Grenze, bietet Vorsorgepläne für das Rentenalter oder Vermögensanlagen mit sehr hoher Transparenz.

Daher der Name whitebox als Gegenpart zu blackbox und dahinter stehenden Verschleierungstaktiken in der Finanzanlage.

Die im Depot befindlichen Gelder werden von der biw Bank verwaltet und unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung.

​ginmon

Im Jahr 2014 gründeten Lars Reiner, Ulrich Bauer und Raphael Vosen ginmon, eine auf wissenschaftlich erarbeiteten Anlagestrategien basierenden Finanzanlagenvermittlung nach § 34f. Sitz ist Frankfurt am Main.

Ginmon bietet Anlagekonzepte in ETFs ab einer Mindesteinlage von 1000 Euro an. 

In der Auswahl der Anlageziele finden sich rund 10.000 Unternehmen aus 17 Ländern.

Rohstoffe oder Währungen gehören nicht zum Portfolio.

Das Anlagedepot wird bei der DAB-Bank geführt, Ein- und Auszahlungen erfolgen ausschließlich über das jeweilige Referenzkonto des Kunden.


Alle 5 hier kurz vorgestellten Unternehmen sind Startups der Fintech-Branche, die sich in einem Markt bewegen, der nach wie vor durch konservative Denkweisen geprägt ist.

Es geht schließlich um Geld. Nicht wenige der Anleger übersehen dabei jedoch, dass die herkömmlichen Anlagen oft so teuer sind, dass selbst gute Renditen aufgezehrt werden.

Einfach, weil es zu viele Schaltstellen gibt, die am Anlagekuchen knabbern.

Die andere Problematik sind oft horrende Einstiegssummen, um überhaupt in den Genuss einer guten Vermögensverwaltung zu kommen.

An diesen Punkten knüpfen die Firmen mit dem Robo Advisor an.

Dieser kann ​durch die Automatisierung einer Vielzahl von Vorgängen die Kosten in der Vermögensverwaltung erheblich reduzieren.

Weiterhin kann dieser durch die Nutzung von Algorithmen ein passgenaues und konkurrenzfähiges Portfolio zusammenstellen.

Wie sind die Kundengelder bei einem Robo Advisor abgesichert?

Wie bereits in den Kurzbeschreibungen zu lesen war, sind die Kundengelder nicht bei den Unternehmen direkt hinterlegt, sondern bei verschiedenen Banken.

Dort werden die Gelder als Depot verwaltet und unterliegen als Sondervermögen der Einlagensicherung.

Das bedeutet, dass selbst im Fall eines Konkurses sowohl der Bank wie auch der Anlagefirma die Gelder vor dem Zugriff Dritter geschützt sind.

Was ist der Unterschied zwischen aktiven und passiven Anlagestrategien der Robo Advisors?

Die Festlegung einer Anlagestrategie durch einen Robo Advisor ist eigentlich starr darauf ausgerichtet, der in der Historie festgestellten Wertentwicklung mehrere ETF-Fonds zu folgen​.

Es wird also ein automatisierter Zusammenhang zwischen der Vergangenheit und der Zukunftserwartung hergestellt.

Genau das macht einen Robo-Advisor einerseits kostengünstig und andrerseits werden Risiken durch die Streuung minimiert.

Das steckt hinter einer passiven Anlagestrategie.

Als aktive Anlagestrategie werden Depotverwaltungen bezeichnet, in die häufiger eingegriffen wird. Das können Umschichtungen sein genauso wie Verkäufe oder Ankäufe von Fondsanteilen.

 Dies jedoch führt zu höheren Kosten.

Jeder Vorgang ist mit einer Gebühr belegt, die letztlich die Rendite schmälert.

Wenn durch die Aktivität die Rendite überproportional gesteigert wird und so die Kosten für den Anleger ausgeglichen werden, ist dagegen nichts einzuwenden.

Der Haken dabei ist, dass dies nicht immer gewährleistet ist.

Fazit zum Thema Geldanlage der Zukunft mit einem Robo Advisor

Allein der Begriff Vermögensverwaltung besaß und besitzt etwas Elitäres, nur für eine kleine, privilegierte Gruppe bestimmt.

Mit dem Instrument des Robo Advisors kann die Vermögensverwaltung aus dieser Ecke herausgeholt werden.

So wird die Vermögensverwaltung nun für jeden zur Selbstverständlichkeit​, der sein ​Geld gerne ​langfristig mit möglichst geringem Risiko und geringen Gebühren anlegen möchte​.

Dass die anbietenden Unternehmen hierbei ETFs als Investment nutzen, ist ein weiterer wichtiger Punkt.

Sie lassen sich mittels Robo​ Advisor hervorragend berechnen und machen die Geldanlage nicht zu aufwendig sowie sicher. 

Gleichzeitig lassen sich die Wertentwicklungen einfach beobachten, je nach Anbieter sogar auf dem Handy.

Das Sparbuch lohnt sich schon lange nicht mehr und zehrt die darauf liegenden Gelder langsam auf.

Das eigene Geld selbst vernünftig anlegen kostet Zeit und benötigt Fachkenntnisse. 

Der Robo Advisor, ​die freundliche Software zur Geldanlage für heute und für die Zukunft bietet eine spannende Alternative Form der Geldanlage.

​Wie eröffne ich ein Konto bzw. Depot bei einem Robo Advisor?

​Was hat es mit den Fragekatalogen der Anbieter und den dahinterstehenden Portolios auf sich?

​Was sollte ich über die Kostenstrukturen eines Robo Advisor wissen?

​Keine Zeit, keine Lust, zu anstrengend selber Aktien auszuwählen – sind Robo Advisors eine Alternative für mich?

​Kann ich mit einem Robo Advisor klassische Anlegerfehler vermeiden und meine Anlagerisiken reduzieren?


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