Broker Vergleich 2018 – Den richtigen Broker finden

► ​Broker Vergleich: Schnell und einfach mit dem Depotrechner

Das digitale Zeitalter verändert alles. So auch den Handel mit Wertpapieren. Noch im Jahr 1980, als sich die ersten PCs in den Wohnzimmern etablierten und „Ping-Pong“ meist das einzige auf dem Rechner gespeicherte Spiel war, lag das Internet noch in weiter Ferne. Doch im Hier und Jetzt ist ein Broker Vergleich genauso selbstverständlich geworden wie der Online Preisvergleich und das Kräftemessen per Online Gaming.​ Für das Traden lernen ist zudem ein Demokonto unerlässlich.

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Zur damaligen Zeit wurden einmal erworbene Aktien oder Wertpapiere durchschnittlich zehn Jahre gehalten, bevor sie wieder verkauft wurden. Ein Broker Vergleich war schon alleine aufgrund der überschaubaren Anzahl an anbietern überflüssig.

Bereits weitere zehn Jahre später, 1990, lag die Haltedauer nur noch bei 1,6 Jahren und im Jahr 2018 sind es durchschnittlich nur noch sechs Monate, bevor ein Wertpapier wieder veräußert wird.

Broker Vergleich

Broker Vergleich

Der Broker Vergleich spielt heute insbesondere bei einer hohen Handelsfrequenz eine wichtige Rolle für die Profitabilität.

Und auch für weniger aktive Anleger kann sich ein Wechsel lohnen.

Das heute so viel gehandelt wird hängt sehr eng mit den modernen digitalen Möglichkeiten zusammen, die es heute gibt.

Eine Aktienorder auszugeben ist im Jahr 2018 zu jeder Tages- und Nachtzeit und von jedem Standort der Erde aus möglich, sofern ein Internetzugang besteht.

Umso mehr ist es notwendig, beim Handel auf den richtigen Broker zu setzen, Kosten zu sparen und regelmäßig einen Brokervergleich vorzunehmen.

In diesem Artikel wird erklärt, ​welche Punkte beim Broker Vergleich und der Wahl des Brokers von Bedeutung sind.

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Warum wird ein Broker benötigt und warum ist der Broker Vergleich so wichtig?

Der Broker dient als Bindeglied zwischen Handelsideen und der Umsetzung in Form eines Kaufs bzw. Verkaufs von Aktien, Optionen, Futures oder Devisen.

​Im Bereich des E-Commerce ist es schon längst geübte Praxis, einen Preisvergleich durchzuführen und dort zu kaufen, wo das Preis-/Leistungsverhältnis am besten passt.

Um langfristig Geld zu sparen, ist dies auch bei der Konto- und Depoteröffnung sinnvoll und der Brokervergleich inzwischen durchaus eine Selbstverständlichkeit.

Die Wahl des Brokers beeinflusst die Rendite und macht den Broker-Vergleich so wichtig

Darum ist es wichtig einen Broker zu wählen, der ein faires Preismodell bietet. Das muss nicht bedeuten, dass es unbedingt ein Low-Budget Broker sein muss.

Aber als Privatanleger sollte man sich zumindest mit einer Beispielrechnung vor Augen halten, welche Ausgaben auf einen zukommen, wenn Aktien, Futures, Devisen oder Optionen über den jeweiligen Broker gehandelt werden. 

Dabei ist es wichtig zu wissen was ein Broker kostet und was man für vergleichbare Leistungen bei einem anderen Broker bezahlen würde.

Die Gebührenstruktur unterscheidet sich von Broker zu Broker teils derart gewaltig, dass sich schnell ei​n paar tausend Euro im Jahr sparen lassen, wenn zu Beginn die richtige Entscheidung bei der Wahl eines Brokers getroffen bzw. rechtzeitig der Broker gewechselt wurde.

Gebühren: Kaufen und Verkaufen zum minimalen Preis bei maximaler Leistung

Insbesondere vor der Eröffnung des ersten Depots ist es wichtig, den passenden Broker für den Einstieg in den Börsenhandel zu finden.

Je mehr Erfahrungen ein Händler sammelt, je mehr Grund- und Fachwissen sich ein Händler aneignet, desto sicherer wird das Trading und desto größer wird das Selbstbewusstsein.

Und je zielgerichteter der Broker gewählt wird, desto schneller lassen sich die selbst gesteckten Ziele erreichen.

Es ist selbstredend, dass die Handelsfrequenz, sprich die Anzahl der Käufe und Verkäufe innerhalb einer bestimmten Periode der Haupttreiber für die potentielle Kostenersparnis ist.

So ist es z.B. für Daytrader keineswegs ungewöhnlich, 10 Trades und mehr an einem Tag abzuschließen. Mit der steigenden Handelsfrequenz steigen also auch die Relevanz der Handelsgebühren und die Priorität für einen Broker mit gutem Preis- und Leistungsverhältnis.

Geschwindigkeit: Zeit ist Geld, auch im Börsenhandel

Geschwindigkeit ist das A und O für kurzfristig orientierte Börsenhändler (z.B. High Frequenzy Trader, Scalper oder Day Trader).

Große Unternehmen wie z.B. Goldman Sachs oder auch die Deutsche Bank kämpfen darum, möglichst nah am jeweiligen Börsenplatz ihre Server aufstellen zu dürfen. Aus gutem Grund.

Denn bei einigen Handelsstrategien entscheiden Millisekunden darüber, ob eine Transaktion zum gewünschten Preis und zur gewünschten Menge ausgeführt werden kann.

Tradingtools wie z.B. der NinjaTrader können bei der Optimierung der Orderausführungsgeschwindigkeit unterstützen. Allerdings bleibt der Broker immer die wichtigste Komponente und der Broker Vergleich entsprechend wichtig.

  • Wo ist das Rechenzentrum des Brokers? 
  • Werden Orders immer umgehend ausgeführt oder dauert die Orderausführung unverhältnismäßig lange?
  • Ist die Orderausführung zufriedenstellend (d.h. erfolgt die Orderausführung zu einem guten Preis)?
  • Gibt es Diskussionen bezüglich der Ausführungskurse und vielleicht sogar Re-Quotes durch den Broker? Falls ja, wird es Zeit für einen Wechsel.

Die kleinen feinen Unterschiede zeigen sich beim genauen Hinsehen. Je nachdem, welche Basiswerte gehandelt werden sollen, ist ein Forex Broker Vergleich, CFD Broker Vergleich oder Online Broker Vergleich die richtige Wahl.

Es geht um Vertrauen

Es geht nicht nur um viel Geld, es geht auch um Vertrauen. Doch Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Darum haben die meisten Staaten, in denen umfangreich Wertpapiere gehandelt werden, Börsengesetze erlassen, so auch Deutschland.

In diesem Gesetz sind die Pflichten festgelegt, unter deren Bedingungen Wertpapiere börslich gehandelt werden dürfen. 

Auch der Broker ist diesem Gesetz verpflichtet, wobei Broker nicht gleich Broker ist. Es gibt natürlich auch den außerbörslichen Handel mit Wertpapieren. Wie fatal der sich jedoch auswirken kann, zeigte sich im Jahr 2007 / 2008.

Damals führte der außerbörsliche Handel mit Immobilien-Zertifikaten durch Investmentbanken zu einer Weltwirtschaftskrise, mit deren Auswirkungen noch heute viele Staaten zu kämpfen haben.

Aktiengesellschaften genauso wie Anleger sammeln sich unter dem Dach der Börse, die mit ihren gesetzlich vorgegebenen Regeln dafür sorgt, dass der Handel nicht aus dem Ruder läuft. Der Broker ist hierbei ein Erfüllungsgehilfe.

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Was ist ein Broker eigentlich?

Wenn heute ein privater Anleger von einem Broker spricht, so vereint er oder sie unbewusst eigentlich drei Berufsbilder in einem, denn die Aufgaben des Brokers sind scharf abgegrenzt.

​Broker im Auftrag eines Anlegers

Der Begriff Broker bezeichnet eine Person oder ein Unternehmen, das im Auftrag eines Anlegers Wertpapiere handelt. Dafür erhält der Broker eine Vermittlungsgebühr. Der Broker kann auch beraten, welche Anlageform geeignet sein kann.

  • Ein Broker kann sowohl für private wie geschäftliche Kunden tätig werden. 
  • Gesetzlich ist die Tätigkeit des Brokers im § 1 des Kreditwesengesetzes geregelt.

Um die strengen Auflagen für Kreditinstitute nicht selbst erfüllen zu müssen, arbeiten viele Broker mit einer Bank zusammen, der die Führung von Wertpapierdepots gestattet ist.

Oft wird der Börsenmakler mit dem Broker gleichgesetzt, dies ist jedoch falsch. Ein Börsenmakler kann sowohl für andere wie auch für sich selbst Handel mit Wertpapieren betreiben. Im Gegensatz jedoch zum Broker handelt der Börsenmakler nur geschäftlich, also von Unternehmen zu Unternehmen.

​Die Zulassung für den Börsenhandel

Der zweite große Unterschied liegt darin, dass der Börsenmakler eine Zulassung für den Börsenhandel besitzt. Diese Zulassung ist mit strengen Auflagen verknüpft, die jederzeit von der jeweiligen Börse selbst oder der Börsenaufsicht widerrufen werden kann.

Der Dritte im Bunde der Berufsbilder, die umgangssprachlich als Broker bezeichnet werden, ist der Skontroführer. Der Skontroführer legt die Börsenpreise für Wertpapiere im Parketthandel fest. Er oder sie ermittelt anhand des Handelsvolumens den Preis eines Wertpapieres.

Wie der Börsenmakler benötigt der Skontroführer eine Zulassung für den Börsenhandel. Voraussetzung hierfür ist wiederum eine Zulassung als Finanzdienstleistungs- oder Kreditinstitut.

Im 3. Finanzmarktförderungsgesetz aus dem Jahr 1998 wurde angeordnet, das der Börsenmakler keine Wertpapierpreise mehr festlegen darf, sondern nur noch der Skontroführer. Damit soll Manipulationen vorgebeugt werden.  

Ist es weltweit überall gleich?

Die großen Börsen dieser Welt, wie sie in Frankfurt, in London, New York, Tokio oder auch in Peking beziehungsweise in Moskau zu finden sind, haben sich schon lange gegenseitig verpflichtet, bestimmte Standards im Handel einzuhalten.

Das bietet sowohl Firmen wie auch Anlegern Rechtssicherheit. Im weltweiten außerbörslichen Handel sieht dies jedoch anders aus.

Unerlaubter Wertpapierhandel

Während in Deutschland der unerlaubte Wertpapierhandel strafbar ist, sehen das viele andere Länder wesentlich lockerer.

Im Grunde ähneln viele außerbörsliche Märkte und die dort gehandelten Produkte weit mehr Wettgeschäften mit hohen Risiken als eben dem Handel mit Firmenanteilen oder Gütern.

Es spielt dementsprechend oft keine Rolle, ob ein Lottoschein ausgefüllt und abgegeben oder eine exotische Aktie gekauft wird, für die Traumrenditen versprochen werden.

Allerdings sind mit dem abgegebenen Lottoschein meist nur ein paar Euro weg und diese dienen dazu teilweise einem guten Zweck. Exotische Anlagen jedoch haben schon viele Existenzen vollständig zerstört.

Anleger sollten sich also im Rahmen eines Brokervergleichs bewusst für einen Broker ​entscheiden, der hohe Sicherheiten für die bestehenden Gelder mit sich bringt und bei dem exotische Handelsprodukte Mangelware sind.

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Den richtigen Broker mit einem Broker Vergleich finden?

Heute bieten zahlreiche Finanzanlageberater ihre Dienste als Online-Broker an. Moderne Vergleichsrechner machen einen Broker Vergleich inzwischen zum Kinderspiel.

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass ein Broker nur vermittelt und immer mit einer Bank oder einem Kreditinstitut zusammenarbeitet, dass die Börsenzulassung besitzt.

Sicher stellt der Broker verschiedene Instrumente zur Verfügung, die es beispielsweise erlauben, den Kurs zu verfolgen, aber das sind keine entscheidenden Kriterien.

Entscheidend sind bei einem Broker Vergleich die folgenden Punkte:

  • ​Was kostet das Wertpapierdepot?
  • ​Was kostet das Handelskonto?
  • ​Welche Kosten entstehen beim Börsenhandel?
  • question
    Welche Produkte werden angeboten?
  • question
    An welchen Börsenplätzen wird gehandelt?
  • question
    Kann ein Demokonto genutzt werden?
  • question
    Erfolgen alle Dienstleistungen in deutscher Sprache?
  • question
    Wie gut ist der Kundenservice erreichbar?
  • question
    Werden Börsennotierungen in Echtzeit dargestellt?
  • question
    Wie gut funktioniert die Auszahlung von Gewinnen?

Was ist beim Broker Vergleich sonst noch wichtig?

Support: Wenn Hilfe nötig ist, dann muss es schnell gehen

​​Die Qualität des Supports zeigt sich vor allem dann, wenn es Probleme gibt. ​Je besser die Problemlösungskompetenz des Brokers, desto höher die Weiterempfehlungsbereitschaft.

Darum sollten Privatanleger beim Brokervergleich ein paar wichtige Grundregeln in Bezug auf den Support beachten.

Es ist wichtig, dass es eine deutsche Festnetznummer gibt, über die sich der Support erreichen lässt. Natürlich ist es auch ein absolutes Muss, das die Mitarbeiter des Online-Brokers Deutsch sprechen und das Anliegen auch wirklich verstehen.

​​Selbst mit guten Englischkenntnissen finden sich im Wertpapierhandel zahlreiche Begriffe, die schon in deutscher Sprache schwierig zu verstehen sind, im englischen wird es umso komplizierter.

​Darum ist der deutschsprachige Support ​wirklich sehr wichtig. Schließlich geht es bei Supportanfragen meist um wichtige Belange.

​Und gerade für Personen, die sich zum ersten Mal mit dem Wertpapierhandel beschäftigen, ist ein guter Kundenservice von größter Bedeutung.

Wenn es beim Börsenhandel brenzlig wird, geht es meist um viel Geld. Darum muss insbesondere der Telefonische Support klappen!

Ein guter Kundenservice zeichnet sich zudem durch eine neutrale Beratung aus. 

Tipp: Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie gut Dein Broker im Problemfall erreichbar ist, dann probiere doch einfach mal die Hotline aus.
  • Geht gleich jemand ans Telefon oder gibt es einen Sprachcomputer mit unzähligen Optionen die zu durchlaufen sind? 
  • Ist der Mitarbeiter freundlich und hilfsbereit oder fühlt er sich eher genervt?
  • Versteht der Mitarbeiter worum es geht und werden die Fragen verständlich beantwortet?

Diese 5 Minuten solltest Du Dir nehmen.

Sicherheit: Kundengeldern müssen gut geschützt sein

Was ist die Motivation eines Privatanlegers, wenn er sich dazu durchringt, selbst zu Traden? Er möchte sein Geld vermehren und das mit einem möglichst geringem Risiko.

Ganz wesentlich für die Sicherheit des Geldes ist die Absicherung / Rückversicherung des Brokers.

  • Werden die Gelder auf separaten Konten geführt? 
  • Wer hat Zugriff auf die Kunden?
  • Ist die eigene Geldeinlage im Falle einer Insolvenz des Brokers abgesichert (z.B. durch einen Einlagensicherungsfond)?

Eine innereuropäische Regulierung und Aufsicht sollte meiner Meinung nach das absolute Minimum der Absicherung bzw. Regulierung sein.

Unabhängig davon, ob es sich um einen Aktien-Broker, CFD-Broker, Binäre Optionen Broker, Forex-Broker oder Robo-Advisor handelt, die Sicherheit des von Dir eingezahlten Geldes sollte stets höchste Priorität haben.

Für den Fall, dass es zu einer gerichtlichen Entscheidung kommen muss, kann auch der Unternehmenssitz wichtig sein.

Kurz gesagt, Du solltest Dich mit Deine Entscheidung sicher fühlen.

Qualität: Sowohl die IT-Infrastruktur, als auch die Anwendungen müssen hohen Qualitätsstandards entsprechen.

Als Anleger ​gibt es im Grunde fast nichts schlimmeres, als wenn die Handelsplattform nicht funktioniert, Orders ständig hängen bleiben oder die Verbindung abbricht. Denn jede Sekunde zählt und jede Sekunde fehlende Verfügbarkeit kann viel Geld kosten.

Darum ist bei der Brokerwahl die Qualität der bereitgestellten Anwendung von entscheidender Bedeutung.

Bleibt eine Handelsplattform zu oft hängen, dann sollten Anleger in Erwägung ziehen, den Broker zu wechseln. Denn das spart Zeit und Geld. Perfekt ist es natürlich, wenn ein Broker verschiedene Handelsplattformen / Anwendungen zur Verfügung stellt.

Bietet der Broker denn überhaupt eine bewährte Handelsoberfläche an und entspricht diese mindestens den Marktstandards?

Ein bewährtes System, das sich schon lange am Markt positioniert hat mag seinen Nachteil darin haben, dass nicht alle heutzutage erdenklichen Features integriert sind.

Der riesige Vorteil liegt jedoch darin, dass diese Systeme meist sehr stabil laufen, gut gewartet werden und Probleme schnell behoben werden können.

Die Marktpositionierung des Online-Brokers

Je länger ein Broker am Markt bereits agiert, umso stärker kann ein Trader davon ausgehen, dass es sich nicht nur um einen seriösen, sondern vor allem auch um einen entsprechend erfahrenen Broker mit guter Kapitalstärke handelt.

Die Website des Brokers

  • Wie gut findet man sich auf der Website des Brokers zurecht?
  • Bieten die Navigation und Struktur der Website dem Kunden einen Nutzen? 
  • Ist die Eröffnung eines Handelskontos leicht möglich?
  • Ist der Zugang zu den Trading-Tools über webbasierte Anwendungen über die Homepage möglich?

Wenn sich beim ersten Besuch einer Website die Nackenhaare aufstellen, dann ist es bei einem Broker ein ganz besonderes Warnsignal.

Sich mit der Handelsumgebung vertraut machen

Nach dem Brokervergleich und der Entscheidung für einen Broker bedarf es einiger Zeit, sich mit den Bedienoberfläche und den Handelsinstrumenten vertraut zu machen, die dieser seinen Kunden zur Verfügung stellt.

Ein Demokonto ist hierbei das beste Werkzeug, um in aller Ruhe und ohne Gefahren alles auszuprobieren. Wenn es dann daran geht, die erste echte Order ausführen zu lassen, kann eine Checkliste hilfreich sein.

Das kann eine einfache Excel-Liste sein, in der folgende Punkte zur Order zusammengefasst sind:

  • check
    ​​ISIN oder Name des Wertpapiers​
  • check
    ​Das Volumen oder die Anzahl der zu handelnden Papiere
  • check
    ​An welcher Börse erfolgt der Handel?
  • check
    Der Einstiegspreis
  • check
    Laufzeit der Order
  • check
    Order-Limits z.B. Stop Buy Limit​, Stop Loss etc.

​Sicher bieten viele Broker zusätzliche Tools für die Konten ihrer Kunden an, die untereinander betrachtet ähnliche Funktionen aufweisen.

Trotzdem ist es sinnvoll, ​sich die Auswertemöglichkeiten im Vorfeld etwas genauer anzusehen und beim Broker Vergleich entsprechend zu Selektieren.

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Welche Broker sind in Deutschland besonders beliebt?

​Seit 2001 findet alljährlich die Brokerwahl statt. Im Rahmen der Brokerwahl bewerten Kunden ihren Broker.

Die jeweils 3 bestbewertesten Broker in der Brokerwahl 2017 waren in den 6 zur Auswahl stehenden Bereichen:

​Online Broker

  1. Consorsbank
  2. comdirect
  3. ​DEGIRO

​Fonds & Zertifikate Broker

  1. ​flatex
  2. S Broker
  3. onvista bank

​Forex Broker

  1. GKFX
  2. Admiral Markets
  3. JFD Brokers

​Futures Broker

  1. ​WH SelfInvest
  2. Consorsbank
  3. ​LYNX

​​CFD Broker

  1. ​IG
  2. ​ayondo
  3. ​WH SelfInvest

​Daytrade Broker

  1. ​​DEGIRO
  2. ​Consorsbank
  3. ​ViTrade

​Leider konnte ich auf der Website des Veranstalters der Brokerwahl keine genauen Angabe zur Anzahl der Teilnehmer finden. Da die Brokewahl seit 2001 stattfindet und die Broker ihre Kunden sicher um Teilnahme bitten, wird es wahrscheinlich schon eine statistisch relevante Anzahl an Teilnehmer sein.

Es ist also wenig verwunderlich, dass die jeweils ganz großen Broker in der jeweiligen Kategorie auf dem Treppchen stehen. Ein zusätzlicher individueller Broker Vergleich ist meines Erachtens in jedem Fall ratsam.

​Welche Broker sollten Anleger unbedingt kennen?

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​Fazit zum Broker Vergleich

Der Wertpapierhandel ist seit den eingangs erwähnten 1980er-Jahren um den Faktor 400 gestiegen. Der Aktienbestand jedoch nur um das 24-Fache.

Das bedeutet, dass der Wertpapierhandel längst zu einem Instrument geworden ist, das dazu dient, Geld zu vermehren, und zwar kurzfristig.

Dabei spielt es eine große Rolle, die Gebühren möglichst niedrig zu halten und dort wo es sich anbietet, einen Broker Vergleich vorzunehmen und zu gegebener Zeit auch mal einen Broker zu wechseln.

Sicher ist die Altersabsicherung nach wie vor ein Faktor, aber durch das Internet wurde der Finanzmarkt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich, die sich so nicht mehr nur auf bankspezifische Anlageprodukte verlassen muss, die zudem oft mit hohen Kosten verbunden sind. Wer eine Rente mit Dividende plant, muss langfristig denken und ​die Kostenstruktur seines Online Brokers beachten.

Dies gilt im übrigen auch für ​den aktiven Handel von ETFs und die Geldanlage über einen Robo Advisor. Vor der Geldanlage über einen Robo Advisor sollte in jedem Fall ein Robo Advisor Vergleich erfolgen, um in Abhängikeit zur Anlagesumme den kostengünstigsten Anbieter zu finden.

Einfach ausgedrückt, der Wertpapierhandel ist dank des Internets demokratischer geworden, die Konkurrenz belebt das Geschäft zugunsten der Privatanleger und ein Broker Vergleich ist heutzutage einfach durchzuführen.

Die richtige Wahl des Brokers ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg im Börsenhandel.

Es ist äußerst wichtig, dass sich insbesondere Trading-Anfänger für einen passenden Online-Broker entscheiden. 

Doch auch Anleger die bereits ein bestehendes Depot haben, sollten immer im Auge behalten, ob der derzeitige Broker noch die besten Leistungen bietet. Der Brokervergleich hilft dabei, dies schnell und einfach zu überprüfen.

Neben den bereits genannten Entscheidungskriterien kann z.B. auch das Weiterbildungsangebot eines Brokers eine wirklich entscheidende Rolle spielen. Denn Trading lernen ist alleine oftmals nicht die beste Wahl.

Darum ist ein Broker mit einem umfangreichen Weiterbildungsangebot mit Top-Referenten eine oft gute Wahl für den Einstieg in die Welt des Börsenhandels.

Wenn es dann noch kostenlose Trading-Tools oder ein Demokonto gibt, dann ist dies sozusagen das Tüpfelchen auf dem i.

Entscheidend ist und bleibt, für das bestmögliche Preis- und Leistungsverhältnis zu entscheiden und die Wahl nach dem aktuellen Bedarf zu treffen.

Da Broker unterschiedliche Schwerpunkte haben und in verschiedenen Bereichen besonders stark sind, ist es sogar natürlich und auch sehr wichtig, wenn Privatanleger den Broker zu gegebener Zeit auch wieder wechseln.

Du darfst nie vergessen, der Broker bietet DIR einen Service und Du schuldest ihm nichts!

Denn Du bezahlst diesen für Deine Dienste.

Bist Du unzufrieden, dann mache einen Broker Vergleich, nutze hierfür zum Beispiel diesen Vergleichsrechner und ziehe das Depot zu einem anderen Anbieter um.

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