Girokonto für Kinder: Die besten Kinderkonten 2026 im Vergleich

Ein eigenes Girokonto für Kinder ist mehr als nur ein Konto – es ist der erste Schritt in die Finanzwelt. Mit einem Kinderkonto lernt dein Nachwuchs früh den verantwortungsvollen Umgang mit Geld und sammelt erste Banking-Erfahrungen. In unserem Vergleich zeigen wir dir die besten Kinderkonten 2026 und erklären, worauf du bei der Eröffnung achten solltest.

💡 Was du wissen solltest

  • Ein Kinderkonto ist ein Girokonto auf Guthabenbasis für Minderjährige
  • Die meisten Banken bieten kostenlose Kontoführung für Kinder und Jugendliche
  • Eine Kontoüberziehung ist nicht möglich – das schützt vor Verschuldung
  • Eltern haben volle Kontrolle und Überblick über alle Kontobewegungen
  • Die Kontoeröffnung erfordert die Zustimmung aller Erziehungsberechtigten

Was ist ein Kinderkonto?

Ein Kinderkonto ist ein spezielles Girokonto für Minderjährige, das auf Guthabenbasis geführt wird. Im Gegensatz zu einem normalen Girokonto kann dein Kind das Konto nicht überziehen – ein Dispo ist nicht möglich. Das schützt Kinder und Jugendliche effektiv vor Verschuldung.

Mit einem Taschengeldkonto kann dein Nachwuchs alle wichtigen Banking-Funktionen nutzen: Geld am Automaten abheben, mit der Bankkarte bezahlen, Überweisungen tätigen und per App den Überblick über die Finanzen behalten. Gleichzeitig hast du als Elternteil jederzeit volle Kontrolle und Einsicht in alle Kontobewegungen.

Für wen eignet sich ein Kinderkonto?

Ein Girokonto für Kinder macht ab einem bestimmten Alter Sinn:

Ab 7-10 Jahren: Viele Banken bieten Kinderkonten schon für Grundschüler an. In diesem Alter lernt dein Kind die ersten Schritte mit Geld, Bankkarte und Geldautomaten.

Ab 10-12 Jahren: Mit zunehmendem Alter kommen weitere Funktionen hinzu wie kontaktloses Bezahlen und erste Erfahrungen mit Online Banking.

Ab 14-16 Jahren: Jugendliche können oft schon mobile Bezahldienste nutzen und lernen den verantwortungsvollen Umgang mit größeren Beträgen.

Die besten Kinderkonten 2026 im Vergleich

Wir haben die attraktivsten Anbieter für dich unter die Lupe genommen. Hier findest du die besten Kinderkonten mit ihren wichtigsten Konditionen.

DKB Girokonto u18

Das DKB u18 ist unser Testsieger und wurde von finanzwissen.de mit “Sehr gut” bewertet. Das Kinderkonto ist bedingungslos kostenlos und bietet hervorragende Konditionen für Kinder und Jugendliche.

DKB Girokonto u18

  • ✅ Bedingungslos kostenlose Kontoführung (0€)
  • ✅ Kostenlose Visa-Debitkarte mit Wunsch-PIN
  • ✅ Weltweit kostenlos Bargeld abheben
  • ✅ Keine Gebühren für Kartenzahlungen (auch im Ausland)
  • ✅ Kostenloses Tagesgeldkonto kann dazugebucht werden
  • ✅ Echtzeitüberweisungen zwischen Eltern- und Kinderkonto
  • ✅ Volle Kontrolle für Eltern über Online Banking und App
  • ✅ Card Control für zusätzliche Sicherheit
  • ❌ Mindestens ein Elternteil muss DKB-Kunde sein
  • ❌ Girocard nicht verfügbar

Das DKB u18 eignet sich perfekt für Familien, die weltweit kostenlos Bargeld abheben möchten und Wert auf vollständige Kostenkontrolle legen.

Comdirect JuniorGiro

Das JuniorGiro der Comdirect ist ideal für Kinder ab 7 Jahren. Die Kontoführung ist bis zum 18. Geburtstag kostenlos und bietet eine umfassende Ausstattung.

Comdirect JuniorGiro

  • ✅ Kostenlose Kontoführung bis 18 Jahre
  • ✅ Kostenlose Visa-Debitkarte
  • ✅ Kostenlose Girocard
  • ✅ Bargeldabhebungen an allen Cash Group-Automaten kostenlos
  • ✅ Eltern haben Zugriff über ihr Online Banking
  • ✅ Bewährte Direktbank mit gutem Service
  • ❌ Ab 18: Umstellung auf normales Girokonto (Gebühren möglich)
  • ❌ Ein Elternteil muss Comdirect-Kunde sein

Die Comdirect punktet besonders mit der Kombination aus Girocard und Visa-Karte sowie dem großen Automatennetz der Cash Group.

Commerzbank StartKonto

Das StartKonto ist das Angebot der Commerzbank für junge Kunden und verbindet moderne Online-Funktionen mit klassischem Filialservice.

Commerzbank StartKonto

  • ✅ Kostenlose Kontoführung bis 27 Jahre
  • ✅ Kostenlose Girocard
  • ✅ Optional: Prepaid-Kreditkarte ab 14 Jahren
  • ✅ Filialservice für persönliche Beratung
  • ✅ Bargeldeinzahlungen in der Filiale möglich
  • ✅ Moderne App mit allen wichtigen Funktionen
  • ❌ Ab 27: Kontoführungsgebühr von 2,50€ p.M.
  • ❌ Nicht alle Funktionen ab Kontoeröffnung verfügbar

Das Commerzbank StartKonto eignet sich besonders für Familien, die Wert auf persönliche Beratung und einfache Bargeldeinzahlungen legen.

ING Girokonto Junior

Die ING bietet mit dem Girokonto Junior ein kostenloses Konto für Kinder, das jedoch an eine bestehende Kundenbeziehung der Eltern gekoppelt ist.

ING Girokonto Junior

  • ✅ Kostenlose Kontoführung
  • ✅ Kostenlose Visa-Debitkarte mit Wunsch-PIN
  • ✅ Apple Pay und Google Pay ab 16 Jahren
  • ✅ Moderne App mit benutzerfreundlicher Oberfläche
  • ✅ Extra-Tagesgeldkonto kann dazugebucht werden
  • ❌ Eltern müssen ING-Kunden sein
  • ❌ Erfordert bestehendes Junior-Produkt (Tagesgeld oder Depot)
  • ❌ Girocard kostenpflichtig (1,49€/Monat)

Das ING Girokonto Junior ist ideal für Familien, die bereits bei der ING sind und die moderne App-Lösung schätzen.

Bling Taschengeldkarte (N26-Kooperation)

N26 bietet kein eigenes Kinderkonto an, kooperiert aber mit Bling. Die Bling Taschengeldkarte ist eine Prepaid-Mastercard mit starkem Fokus auf Lernfunktionen und Kontrolle.

Bling Taschengeldkarte

  • ✅ Innovative App mit Lernfunktionen
  • ✅ Detaillierte Ausgabenkontrolle für Eltern
  • ✅ Flexible Limits und Kategoriesperren
  • ✅ Push-Benachrichtigungen in Echtzeit
  • ✅ Prepaid-Mastercard
  • ❌ Nicht kostenlos (ab 2,99€/Monat im Jahresabo)
  • ❌ 2% Gebühr bei Fremdwährungszahlungen
  • ❌ Eltern benötigen N26-Konto
  • ❌ Verwaltungsentgelt bei Inaktivität (bis 30€/Jahr)

Die Bling Taschengeldkarte eignet sich für digital affine Familien, die Wert auf pädagogische Funktionen und maximale Kontrolle legen.

Warum ein Kinderkonto sinnvoll ist

Ein eigenes Girokonto bringt deinem Kind viele Vorteile und fördert die finanzielle Bildung.

Vorteile für Kinder

Umgang mit Geld lernen: Mit einem eigenen Konto lernt dein Kind früh, mit Geld umzugehen. Es sieht direkt, wie viel Geld verfügbar ist und kann Ausgaben planen.

Selbstständigkeit entwickeln: Das erste eigene Konto gibt deinem Kind ein Stück Unabhängigkeit. Es kann selbst entscheiden, wofür es sein Taschengeld ausgibt.

Banking-Erfahrungen sammeln: Dein Kind lernt wichtige Funktionen wie Überweisungen, Geld abheben und Online Banking kennen – Fähigkeiten, die im Erwachsenenleben unverzichtbar sind.

Finanzielle Verantwortung übernehmen: Durch das eigene Konto entwickelt dein Nachwuchs ein Gefühl für Einnahmen und Ausgaben.

Vorteile für Eltern

Einfache Taschengeld-Verwaltung: Überweise das Taschengeld bequem per App oder Online Banking – kein Bargeld mehr nötig.

Volle Kontrolle: Du behältst jederzeit den Überblick über alle Kontobewegungen und kannst bei Bedarf eingreifen.

Geldgeschenke von Verwandten: Großeltern und andere Verwandte können Geld direkt aufs Konto überweisen – ideal für Geburtstage und besondere Anlässe.

Rechtssicherheit: Geldgeschenke für dein Kind sind auf einem Kinderkonto mündelsicher aufbewahrt und gehören eindeutig deinem Kind.

So eröffnest du ein Kinderkonto

Die Kontoeröffnung für ein Kinderkonto ist heute meist digital möglich. Wir zeigen dir die wichtigsten Schritte.

Voraussetzungen für die Kontoeröffnung

Für die Eröffnung eines Kinderkontos benötigst du:

  • Zustimmung aller Erziehungsberechtigten
  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Ausweisdokumente der Eltern
  • Bei Jugendlichen ab 16: Personalausweis oder Reisepass des Kindes
  • Oft: Bestehendes Girokonto bei der gleichen Bank

💡 Gemeinsames Sorgerecht beachten

Bei unverheirateten Paaren mit gemeinsamem Sorgerecht ist die Unterschrift beider Elternteile erforderlich. Bei alleinigem Sorgerecht reicht eine Unterschrift – dann muss aber ein entsprechender Nachweis erbracht werden.

Kontoeröffnung in 5 Schritten

1. Bank auswählen: Wähle eine Bank, die zu deinen Bedürfnissen passt. Achte auf Kosten, Kartenverfügbarkeit und Bargeldversorgung.

2. Online-Antrag ausfüllen: Fülle den Online-Antrag mit allen erforderlichen Daten aus. Dazu gehören persönliche Angaben zu dir und deinem Kind.

3. Legitimation durchführen: Beide Elternteile müssen sich legitimieren. Das geht per VideoIdent oder PostIdent. Für Kinder ohne Ausweis reicht oft die Geburtsurkunde.

4. Unterlagen hochladen: Lade die Geburtsurkunde und weitere erforderliche Unterlagen hoch.

5. Karte und Zugangsdaten erhalten: Nach erfolgreicher Prüfung erhält dein Kind die Bankkarte per Post, während du die Zugangsdaten fürs Online Banking bekommst.

Worauf du beim Kinderkonto achten solltest

Bei der Auswahl des passenden Kinderkontos spielen verschiedene Kriterien eine Rolle.

Kostenlose Kontoführung

Die allermeisten Kinderkonten sind kostenlos – zumindest bis zur Volljährigkeit. Achte darauf, was danach passiert:

  • Wird das Konto automatisch in ein kostenpflichtiges Erwachsenenkonto umgewandelt?
  • Gibt es eine Übergangsphase mit kostenloser Kontoführung?
  • Lohnt sich ein Kontowechsel, wenn dein Kind volljährig wird?

Bankkarten für Kinder

Zum Kinderkonto gehört mindestens eine Karte. Die Auswahl variiert je nach Bank:

Girocard: Die klassische Bankkarte für Zahlungen und Bargeldabhebungen in Deutschland. Funktioniert am Geldautomaten und beim Bezahlen im Einzelhandel.

Debitkarte (Visa oder Mastercard): Moderne Alternative zur Girocard. Funktioniert weltweit und ist für Online-Zahlungen geeignet. Bei Kinderkonten immer auf Guthabenbasis.

Prepaid-Kreditkarte: Manche Banken bieten ab 14 Jahren eine Prepaid-Kreditkarte an. Diese muss vorher aufgeladen werden.

💡 Keine echte Kreditkarte für Minderjährige

Minderjährige erhalten keine echte Kreditkarte mit Kreditrahmen, da sie sich rechtlich nicht verschulden dürfen. Alle Karten funktionieren nur auf Guthabenbasis.

Bargeld abheben

Prüfe, wo und wie oft dein Kind kostenlos Bargeld abheben kann:

  • Direktbanken: Meist über Visa oder Mastercard an vielen Automaten weltweit
  • Sparkassen: Großes Netz an eigenen Sparkassen-Automaten
  • Volksbanken: Eigenes Automatennetz der Genossenschaftsbanken
  • Filialbanken: Oft eigene Automaten plus Kooperationen

Achte darauf, dass in deiner Nähe ausreichend kostenlose Geldautomaten verfügbar sind.

Online Banking und App

Moderne Kinderkonten werden über App und Online Banking verwaltet. Wichtige Funktionen:

  • Übersichtliche Darstellung aller Kontobewegungen
  • Einfache Überweisungen und Daueraufträge
  • Push-Benachrichtigungen bei Kontobewegungen
  • Ausgabenkategorien und Budgets
  • Kartensperrung per App möglich

Besonders praktisch: Viele Banking-Apps zeigen dir das Kinderkonto in deinem eigenen Online Banking an. So hast du jederzeit den vollen Überblick.

Kontrolle und Sicherheit

Als Elternteil hast du verschiedene Kontrollmöglichkeiten:

  • Einsicht in alle Kontobewegungen
  • Festlegung von Ausgabenlimits
  • Sperrung bestimmter Kategorien (z.B. Glücksspiel)
  • Aktivierung oder Deaktivierung von Funktionen
  • Sofortige Kartensperrung bei Verlust

⚠️ Das Geld gehört deinem Kind

Auch wenn du volle Kontrolle hast: Das Geld auf dem Kinderkonto gehört rechtlich deinem Kind. Du darfst es nur treuhänderisch verwalten und nicht für eigene Zwecke nutzen.

Häufige Fragen zum Kinderkonto

Welche Bank ist die beste für Kinderkontos?

Die DKB bietet mit dem Girokonto u18 das beste Gesamtpaket: bedingungslos kostenlos, weltweit kostenlose Bargeldversorgung und hervorragende Konditionen. Auch Comdirect, ING und Commerzbank sind empfehlenswert. Die beste Bank hängt von deinen Prioritäten ab: Brauchst du Filialservice? Ist dir weltweite Bargeldversorgung wichtig? Soll es eine Girocard geben?

Welches Konto ist am besten für ein Kind geeignet?

Das beste Konto für dein Kind hängt vom Alter und den Bedürfnissen ab. Für jüngere Kinder (7-12 Jahre) eignet sich ein einfaches Girokonto mit Girocard und grundlegenden Funktionen. Für Jugendliche ab 14 Jahren sind Konten mit Debitkarte, Online Banking und App-Funktionen ideal. Wichtig ist, dass das Konto kostenlos ist und keine Kontoüberziehung möglich ist.

Ist ein Girokonto für Kinder möglich?

Ja, ein Girokonto für Kinder ist problemlos möglich. Viele Banken bieten spezielle Kinderkonten ab 7 Jahren an, manche schon ab Geburt. Das Konto wird auf Guthabenbasis geführt, eine Überziehung ist ausgeschlossen. Die Kontoeröffnung erfordert die Zustimmung aller Erziehungsberechtigten. Minderjährige dürfen in Deutschland kein Konto mit Dispokredit haben, da sie sich nicht verschulden dürfen.

Welches Bankkonto kann ich für mein Kind eröffnen?

Für dein Kind kannst du verschiedene Kontoarten eröffnen: Ein Girokonto (auch Kinderkonto oder Taschengeldkonto genannt) für den täglichen Zahlungsverkehr, ein Tagesgeldkonto zum Sparen mit Zinsen, oder ein Sparkonto als klassische Geldanlage. Die meisten Eltern wählen ein Girokonto als Taschengeldkonto. Viele Banken bieten auch Kombinationen an, etwa Girokonto plus Tagesgeldkonto.

Ab welchem Alter macht ein Kinderkonto Sinn?

Die Frage nach dem richtigen Alter lässt sich nicht pauschal beantworten – es hängt von der Entwicklung deines Kindes ab.

0-6 Jahre: Ansparkonto statt Girokonto

Für Babys und Kleinkinder ist ein Girokonto noch nicht sinnvoll. Besser geeignet sind Sparkonten oder Tagesgeldkonten, auf denen Geldgeschenke von Verwandten zur Geburt oder zu besonderen Anlässen angespart werden können.

7-10 Jahre: Erste Banking-Erfahrungen

Mit Schuleintritt können Kinder erste Banking-Erfahrungen sammeln. In diesem Alter lernen sie die Grundlagen des Umgangs mit Geld, der Bankkarte und Geldautomaten. Viele Banken setzen das Mindestalter bei 7 Jahren an.

10-14 Jahre: Selbstständiger werden

In diesem Alter wird das Kinderkonto zum echten Taschengeldkonto. Dein Kind kann selbstständig Geld abheben, kleinere Beträge im Laden bezahlen und erste Überweisungen tätigen.

Ab 14 Jahre: Vollumfängliches Banking

Jugendliche ab 14 können fast alle Banking-Funktionen nutzen: Online Banking, kontaktloses Bezahlen, mobile Bezahldienste und oft auch Prepaid-Kreditkarten. Das Jugendkonto wird zum vollwertigen Girokonto – nur ohne Überziehungsmöglichkeit.

Kinderkonto vs. Erwachsenenkonto: Die Unterschiede

Ein Kinderkonto unterscheidet sich in wichtigen Punkten von einem normalen Girokonto:

Keine Kontoüberziehung möglich

Der wichtigste Unterschied: Ein Kinderkonto kann nicht überzogen werden. Es gibt keinen Dispo und keine Kreditlinie. Dein Kind verfügt nur über das vorhandene Guthaben – eine Verschuldung ist ausgeschlossen.

Nur Guthabenverzinsung

Sollzinsen fallen nicht an, da keine Überziehung möglich ist. Manche Banken bieten aber eine kleine Guthabenverzinsung oder ein kostenloses Tagesgeldkonto zum Sparen.

Elterliche Kontrolle

Eltern haben volle Einsicht in alle Kontobewegungen und können Limits festlegen. Diese Kontrolle endet mit der Volljährigkeit.

Kostenlose Kontoführung

Fast alle Kinderkonten sind kostenlos. Bei Erwachsenen fallen oft Kontoführungsgebühren an – besonders wenn kein regelmäßiger Geldeingang erfolgt.

Automatische Umstellung mit 18

Mit der Volljährigkeit wird das Kinderkonto meist automatisch in ein normales Girokonto umgewandelt. Die Eltern verlieren dann den Zugriff und die Kontrolle.

Tipps für den Umgang mit dem Kinderkonto

Mit diesen Tipps holst du das Beste aus dem Kinderkonto heraus:

1. Regelmäßiges Taschengeld überweisen

Richte einen Dauerauftrag für das Taschengeld ein. So lernt dein Kind, mit einem festen monatlichen Budget zu planen. Die regelmäßige Überweisung vermittelt auch das Gefühl eines “Gehalts”.

2. Gemeinsam die Finanzen besprechen

Schaue regelmäßig mit deinem Kind die Kontobewegungen an. Besprich größere Ausgaben und erkläre, wofür das Geld ausgegeben wurde. So förderst du finanzielle Bildung.

3. Sparziele setzen

Nutze das Tagesgeldkonto oder lege gemeinsam Sparziele fest. Ob neues Smartphone, Spielkonsole oder Urlaub – konkrete Ziele motivieren zum Sparen.

4. Eigenverantwortung fördern

Lass dein Kind selbst Entscheidungen treffen und auch Fehler machen. Nur so lernt es den verantwortungsvollen Umgang mit Geld.

5. Sicherheitsfunktionen nutzen

Aktiviere Push-Benachrichtigungen, um über alle Kontobewegungen informiert zu bleiben. Nutze Ausgabenlimits und Kategoriesperren, um dein Kind zu schützen.

💭 Unser Tipp: Altersgerecht heranführen

Passe die Kontrolle an das Alter an. Bei jüngeren Kindern macht strikte Kontrolle Sinn, bei Jugendlichen solltest du mehr Vertrauen und Eigenverantwortung ermöglichen.

Was passiert mit 18 Jahren?

Mit der Volljährigkeit ändern sich einige Dinge beim Kinderkonto:

Automatische Umstellung

Die meisten Banken wandeln das Kinderkonto automatisch in ein normales Girokonto um. Dabei können Gebühren anfallen – viele Banken bieten aber Übergangsregelungen:

  • Kostenlos bis zum 21., 25. oder sogar 30. Geburtstag
  • Kostenlos bei regelmäßigem Geldeingang
  • Reduzierte Gebühren für junge Erwachsene

Verlust der elterlichen Kontrolle

Mit 18 verlierst du als Elternteil den Zugriff auf das Konto. Dein Kind ist jetzt volljährig und allein verfügungsberechtigt.

Neue Möglichkeiten

Dein Kind kann jetzt:

  • Einen Dispo beantragen
  • Eine echte Kreditkarte mit Kreditrahmen erhalten
  • Das Konto ohne Einschränkungen nutzen
  • Alle Funktionen eigenständig verwalten

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